183 km/h auf den Lofoten
Deutscher muss wegen Raserei in Haft
08.10.2026 – 01:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Er raste mit mehr als 180 Kilometer pro Stunde über eine Landstraße auf den Lofoten. Jetzt wurde ein Deutscher in Norwegen verurteilt.
In Norwegen ist ein Deutscher wegen zu schnellen Fahrens zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der Mann war im August 2026 auf den Lofoten von der norwegischen Polizei auf der E10 gestoppt worden. Sie warfen ihm vor, mit 183 Kilometer pro Stunde in einer Zone unterwegs gewesen zu sein, in der Tempo 60 gilt.
Den Beamten fiel der Raser auf und sie verfolgten ihn, während eine Videokamera das Auto des Deutschen und die Geschwindigkeit aufzeichnete. Wie der norwegische Sender NRK berichtet, habe der Fahrer mehrmals gefährliche Überholmanöver durchgeführt. Er sei so schnell gewesen, dass die Beamten ihn während der Fahrt nicht stoppen konnten. Erst als er wegen eines Staus langsamer fahren musste, konnten die Ordnungshüter zugreifen, so der Bericht. Auf dem Beifahrersitz habe die Mutter des Fahrers gesessen.
Wie die norwegische Zeitung „VG“ berichtet, habe der Fahrer keine Ausweispapiere bei sich gehabt und sei verärgert gewesen. Die Polizei habe daraufhin sein Hotelzimmer durchsucht, wo die Beamten seinen Reisepass fanden. Das Auto war laut Bericht in Schweden gemietet worden, deshalb konnte es laut Polizei nicht konfisziert werden.
Das Video von der Verfolgungsjagd wurde laut der NRK in der Gerichtsverhandlung gezeigt. Der Deutsche habe gegenüber der Polizei seine Schuld eingestanden, war aber bei der Verhandlung selbst nicht anwesend. Seine Anwältin Tyra Ræder wollte gegenüber NRK keine Stellungnahme abgeben.














