Panne bei Audi
Deutscher Formel-1-Pilot überfährt fast Mitarbeiter
04.10.2026 – 16:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Rennen in Malaysia verlief pannenreich. Beim Audi-Team hätte das jedoch fast ernsthafte Konsequenzen gehabt.
Der deutsche Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg konnte beim Großen Preis von Bahrain in Malaysia nur knapp einen schweren Unfall vermeiden. Als der Audi-Pilot in der 35. Runde des Rennens, das aufgrund des Iran-Kriegs von Sakhir auf den Kurs in Sepang verlegt worden war, an die Box fuhr, um die Reifen zu wechseln, kam es fast zu einer folgenschweren Panne.
Was war passiert? Die Audi-Mechaniker wechselten in Windeseile alle vier Räder an Hülkenbergs Boliden. Als sie damit fertig waren, sprang die Boxenampel, die dem Fahrer anzeigt, wann er wieder losfahren kann, auf Grün. Das Problem: Zusätzlich zu dem Reifenwechsel hatte ein Mechaniker auch am Frontflügel des Audi gearbeitet. Dafür stand er unmittelbar vor dem linken Vorderrad des Autos.
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Als die Ampel nach dem Reifenwechsel auf Grün sprang, waren die Arbeiten am Frontflügel des Deutschen aber noch nicht beendet. Hülkenberg fuhr kurz an, bemerkte dann aber seinen Mechaniker vor dem Reifen und bremste geistesgegenwärtig – noch bevor auch die Technik den Fehler erkannte und die Ampel wieder auf Rot zurückspringen ließ.
Hülkenbergs schneller Reaktion ist es zu verdanken, dass der Mechaniker sich keine schweren Verletzungen zuzog. „Der Mechaniker blieb unverletzt und nahm an allen weiteren Boxenstopps des Teams teil“, teilte Audi nach dem Rennen offiziell mit.
Weitere Pannen im Rennen
Die Panne bei Audi passte ins Gesamtbild des Rennens. In Malaysia war es zu gleich mehreren Pannen gekommen. So kam die Software der Autos zu Beginn des Rennens nicht mit der langsamen Fahrt unter regnerischen Bedingungen hinter dem Safety Car zurecht, wodurch einige Boliden nur noch rollten oder gar gänzlich stehen blieben. Der Start des Rennens musste deshalb abgebrochen werden. Nach dem Rennen kam es dann auch noch zu einer Panne bei der Siegerehrung, als die niederländische Hymne zum Verdutzen des Siegers Max Verstappen ungewöhnlich lange auf sich warten ließ.
Für Hülkenberg selbst verlief das Rennen übrigens enttäuschend: Er kämpfte um die Punktränge, wurde aber kurz vor Schluss auf Platz zehn liegend von Racing-Bulls-Pilot Arvid Lindblad überholt. Mit Rang elf belegte er am Ende den ersten Platz, für den es nichts Zählbares gibt.














