Fifa-Machtkampf
Infantino macht Verbänden lukratives Geld-Versprechen
29.09.2026 – 08:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Fifa-Präsident Gianni Infantino signalisiert den Kontinentalverbänden mehr Geld aus den Fifa-Reserven. Ein Termin im Oktober wird dafür entscheidend.
In einem Brief an alle sechs Präsidenten der Kontinentalverbände hat Fifa-Präsident Gianni Infantino seine Bereitschaft signalisiert, mehr Geld aus den Fifa-Reserven an die Mitgliedsverbände auszuschütten. Der Schritt ist eine Reaktion auf Forderungen von Uefa-Präsident Aleksander Čeferin und zwei weiteren Verbandschefs.
Neben Ceferin hatten auch Concacaf-Präsident Victor Montagliani sowie AFC-Präsident Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa entsprechende Forderungen gestellt. Der Brief liegt dem Portal „The Athletic“ vor.
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Zur konkreten Summe äußerte sich Infantino nicht direkt. Er schrieb: „Ich möchte der Höhe des Betrags nicht vorgreifen. Ich werde das höchstmögliche Maß an zusätzlicher Finanzierung unterstützen, das sich verantwortungsvoll im Rahmen der ordnungsgemäßen Governance-Prozesse der Fifa umsetzen lässt – unter fairer Anwendung sowie gestützt auf transparente und überprüfbare Regelungen.“ Laut verschiedener Medienberichte sollen die Rücklagen der Fifa rund sechs Milliarden US-Dollar betragen.
Infantino strebt trotz Kritik Neuwahl an
Die Forderungen sollen bei der Fifa-Council-Sitzung am 15. Oktober geprüft werden. Bereits am vergangenen Montag hatte sich Infantino in einem Brief an alle 211 Mitgliedsverbände gewandt und Reformbereitschaft signalisiert.
Der seit Wochen in der Kritik stehende Schweizer strebt bei der Neuwahl im März 2027 eine weitere Amtszeit an – die Uefa fordert seinen Rückzug.















