Auftritt im WDR
Tochter von Markus Söder: „Ich bin keine Prinzessin“
26.09.2026 – 11:15 UhrLesedauer: 2 Min.
In der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ spricht Gloria-Sophie Burkandt über die Chancen und Risiken von KI. Auch auf ihren Vater Markus Söder kommt sie zu sprechen.
Am Freitagabend war Gloria-Sophie Burkandt, Tochter von CSU-Chef Markus Söder, in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ zu sehen. Mit den Moderatoren sprach die 27-Jährige unter anderem auch über ihre Teilnahme an der Reality-Sendung „Born Famous“, in der die Kinder prominenter Persönlichkeiten im Alltag begleitet werden. Hier war Burkandt auch mit ihrem Vater Markus Söder zu sehen, über dessen Teilnahme sie sich sehr gefreut habe.
Ihr Ziel bei „Born Famous“ sei gewesen, das Bild, dass viele Menschen von Promi-Kindern haben, geradezurücken. „Ich wollte zeigen, dass ich es gar nicht so einfach hab. Ich habs auch irgendwie schwierig, aus dem Schatten herauszukommen“, sagt Burkandt im „Kölner Treff“. Deshalb sei es ihr immer wichtig gewesen, ihr Leben auch ohne finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern zu bewältigen – etwa ihr BWL-Studium oder ihre Modeltätigkeit in New York. „Ich bin nicht ’ne kleine Prinzessin, die alles bekommt auf einem Silbertablett“, so die 27-Jährige.
Burkandt: „Mein Vater und ich sind zwei starke Persönlichkeiten“
Gerade in Zeiten der Künstlichen Intelligenz sei es wichtig, dass junge Menschen sich diese Selbstständigkeit bewahren, so Burkandt weiter, die sich viel mit dem Thema KI beschäftigt. So erscheint Mitte Oktober Burkandts erstes Buch, in dem sie sich mit der Künstlichen Intelligenz befasst: „Generation KI – Menschlich bleiben in der neuen Welt.“
Durch die Verbreitung von KI und die Digitalisierung sei es wichtig, dass sich junge Leute die Fähigkeiten bewahren, „im Hier und Jetzt“ zu leben. Dabei sollten auch Eltern ihre Kinder unterstützen und diese ihren eigenen Weg gehen lassen. Dabei hätte sich Burkandt auch bei ihrem Vater Markus Söder öfter einmal durchsetzen müssen. „Mein Vater und ich sind zwei starke Persönlichkeiten, ich muss mich da schonmal durchboxen„, schildert sie im WDR.
Gloria-Sophie Burkandt spricht über „Identitätskrise“
Doch auch in anderen Bereichen sei von Burkandt Durchsetzung gefordert gewesen. In jüngeren Jahren habe sie unter Mobbing und Magersucht gelitten, hinzu komme eine Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Das Ganze habe sie in eine „Identitätskrise“ gestürzt, weil sie gemerkt habe, dass sie nirgendwo so richtig reinpasse. Doch sie habe stets an sich selber geglaubt und auch ihre Eltern hätten sie stets unterstützt. Deren Ansporn sei immer gewesen, dass es ihrer Tochter gut gehe.















