Ein möglicher Todesfall
Berliner Behörde warnt vor Gummibärchen
25.09.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 1 Min.
In Berlin kursieren vermeintliche THC-Gummibärchen, die mit einem Giftstoff versetzt sein sollen. Jetzt schaltet sich die Regierung der Stadt ein.
Nach mehreren Zwischenfällen nach dem Verzehr von vermeintlichen THC-Gummibärchen hat die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin vor den Süßigkeiten gewarnt. Seit der vergangenen Woche seien nach dem Genuss der Bärchen mit dem angeblichen Cannabis-Wirkstoff wiederholt Vergiftungen aufgetreten.
Wie ein Sprecher der Polizei erklärte, starb vor wenigen Tagen ein 42-jähriger Mann, nachdem er eines der „Gummitiere“ gegessen hatte. Zunächst hatte die „Bild“ berichtet. Nach Polizeiangaben ist bislang nicht sicher, ob der Verzehr des Gummitieres auch ursächlich zu dem Tod geführt habe.
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Gummibärchen: Spur deutet wohl auf Opiate hin
Wie „Bild“ schreibt, gibt es zwei weitere Fälle, in denen die Polizei von einer Vergiftung durch die Bärchen ausgeht. Eine Sprecherin der Berliner Behörde erklärte, seien die Symptome typisch für Vergiftungen mit Opiaten. Laut „Bild“ wurde bei der Behandlung der zwei Überlebenden das Medikament Naloxon verwendet. Es kommt üblicherweise bei Überdosierung von Fentanyl, Heroin oder Morphin zum Einsatz.
Die Warnung ist laut Senatsverwaltung an die Bezirke, Kliniken und Beratungsstellen herausgegeben worden.














