Sternschnuppen-Spektakel im Oktober
Die Orioniden kommen
23.09.2026 – 11:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Jedes Jahr im Herbst verwandelt der Schwarm der Orioniden den Nachthimmel in ein Spektakel aus Sternschnuppen. Das Schauspiel beginnt kommende Woche. Alle Details.
Alljährlich ab dem 2. Oktober überziehen die Orioniden den Nachthimmel mit Sternschnuppen. Namensgeber der Orioniden ist das Sternbild Orion. Aufgrund der geringen Größe und Masse der Teilchen gelten sie als besonders schnell. Ihr Maximum erreichen die Sternschnuppen in der Nacht auf den 22. Oktober. Bis zum 7. November ist der Orioniden-Strom aktiv.
Wer die in der Erdatmosphäre verglühenden Teilchen beobachten will, muss allerdings lange wach bleiben. Die beste Zeit für sie ist zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens. Dann erreicht der Orioniden-Strom seinen Höhepunkt. Mit etwas Glück sollen dann bis zu 20 Meteore pro Stunde zu sehen sein.
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Welche Kamera-Ausrüstung brauche ich?
Wie lassen sich Sternschnuppen fotografieren und welche Ausrüstung wird dafür benötigt? Optimal wäre eine Spiegelreflexkamera mit Weitwinkelobjektiv, aber auch Bridge-, System-und sogar viele Kompaktkameras eignen sich.
Entscheidend ist, dass sich der Automatik-Modus ausschalten lässt und Werte wie die Belichtungszeit per Hand einstellen lassen. Für gute Fotos ist es notwendig, die Kamera auf ein Stativ zu montieren oder zumindest die Möglichkeit zu haben, die Kamera zu fixieren. Praktisch ist auch eine Fernbedienung für den Auslöser der Kamera.
Die Orioniden sind Überreste des Halleyschen Kometen
Für die Orioniden ist der Halleysche Komet verantwortlich. Die losen Teilchen sind die Überreste des Himmelskörpers, die der Komet auf seiner jahrtausendelangen Reise durch das All verloren hat. Seine Umlaufzeit um die Sonne beträgt etwa 75 Jahre.
Wer die Orioniden etwa wegen einer durch Bewölkung eingeschränkten Sicht verpasst, für den gibt es bereits kurz danach den nächsten Meteorstrom: In der zweiten Novemberhälfte werden die sogenannten Leoniden aktiv.















