„Brüder im Geiste“
Bewegende von Worte von Jupp Heynckes über Hermann
Aktualisiert am 22.09.2026 – 00:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Nachricht, die den deutschen Fußball schwer getroffen hat: Peter Hermann ist tot. Sein langjähriger Wegbegleiter Jupp Heynckes teilt emotionale Worte.
Jupp Heynckes hat mit großer Bestürzung auf den Tod seines langjährigen Freundes und Wegbegleiters Peter Hermann reagiert. In einem emotionalen Gastbeitrag für die Fußballzeitschrift „Kicker“ bezeichnete der 81-Jährige seinen „ewigen“ Co-Trainer als „stets loyalen Partner auf Augenhöhe“. Heynckes und Hermann seien „Brüder im Geiste“ gewesen, nie habe es „Dissonanzen oder gar Streit“ zwischen den beiden gegeben.
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Hermann starb am Samstag. Er wurde 74 Jahre alt, wie sein früherer Club Bayer Leverkusen unter Berufung auf seine Familie mitteilte. Er litt an ALS, einer nicht heilbaren Erkrankung des motorischen Nervensystems. Für den Werksclub hatte er als Interimscoach und Co-Trainer des Profiteams gearbeitet, aber auch die zweite Bayer-Mannschaft trainiert und als Scout gearbeitet. Zu den Stationen Hermanns zählte auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern. Zahlreiche Bundesliga-Größen trauerten öffentlich um ihn. Über Jahrzehnte prägte Hermann die Liga als treuer Assistent, beim Münchner Triple im Jahr 2013 war er die rechte Hand von Jupp Heynckes.
Heynckes erfuhr die traurige Nachricht vom Tod seines Freundes von dessen Tochter Rebecca. „Meine Frau Iris und ich saßen am Tisch und konnten unsere Tränen nicht mehr aufhalten. Das menschliche Vokabular bietet für solche Situationen nicht die passenden Worte, um auszudrücken, wie uns dieser Verlust getroffen hat“, schrieb Heynckes: „Peters Lebensinhalt bildeten die Familie und der Fußball. Seine Frau Barbara und seine Lieben haben sich rührend um ihn gekümmert, rund um die Uhr. Als er in seinen letzten Monaten nicht mehr allein sein konnte, war immer ein Familienmitglied in seiner Nähe.“
Heynckes: „Peter hat sein schlimmes Schicksal nie beklagt“
Auch nachdem Hermann die schlimme Diagnose erhalten hatte, hielten er und Heynckes den Kontakt aufrecht. Zum letzten Mal habe Heynckes seinen Freund vor etwa drei Monaten besucht. Da „konnte er kaum noch sprechen. Sein Schwiegersohn half bei der Konversation, weil ich Peter kaum mehr verstehen konnte“, berichtete Heynckes: „Auf der Heimfahrt habe ich, das Bild meines so schrecklich gezeichneten Freundes vor Augen, im Auto bitterlich geweint.“














