Berücksichtigt werden nur Parteien, die mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen holen. Das soll eine Zersplitterung des Parlaments verhindern und so dessen Arbeitsfähigkeit sicherstellen.
So findet man sein Wahllokal
Auf der Wahlbenachrichtigung steht die Adresse des Wahllokals, in dem man wählen darf. Wer die Wahlbenachrichtigung verloren hat, findet sein Wahllokal auch über die Wahllokalsuche auf der Webseite des Landeswahlleiters – dafür reicht die eigene Anschrift als Eingabe.
Das müssen Wähler heute ins Wahllokal mitnehmen
Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wer um 18 Uhr bereits in der Schlange steht, darf noch abstimmen – wer danach eintrifft, nicht mehr.
Ins Wahllokal kommt nur, wer einen Ausweis mit Lichtbild dabeihat: Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Auch ein abgelaufenes Dokument wird akzeptiert. Die Wahlbenachrichtigung muss man nicht unbedingt mitnehmen. Wer im Wahlverzeichnis steht, darf auch ohne sie an der Wahl teilnehmen. Hier lesen: Das passiert, wenn man am Wahltag krank wird.
Landeswahlleiter: Auch Strich, Haken und Plus erlaubt
Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ist nicht nur ein Kreuz auf dem Wahlzettel erlaubt. Ein „Strich, ein Kreuz, ein Plus-Zeichen“ machten die Stimmabgabe gültig, sagte Berlins Landeswahlleiter Stephan Bröchler. Gültig sei die Stimme auch, wenn der Kreis ausgemalt oder ein Häkchen in einem Kandidatenfeld gesetzt werde. Hier lesen: Diese Dinge machen den Stimmzettel ungültig.
Samstag, 19. September 2026
Evers attackiert die Linke: „Welten liegen zwischen uns“
Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hat die Linke am Tag vor der Abgeordnetenhauswahl noch einmal scharf kritisiert. „Es ist eine Entscheidungs-, eine Richtungswahl zwischen zwei Parteien, zwischen denen buchstäblich Welten liegen“, sagte Evers beim CDU-Wahlkampfabschluss in Berlin-Steglitz.
In Berlin gehe es um eine radikale Linkspartei, in der Judenhass geduldet und Polizistenhass hofiert werde, die die Polizei schwächen und den Verfassungsschutz abschaffen wolle. „Wir sind in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Linken, wirklich jede Stimme zählt“, sagte er.
„Das war ein Wahlkampf, wie wir ihn noch nie gesehen haben“, betonte Evers, der erst Mitte Juli CDU-Spitzenkandidat wurde, nachdem Kai Wegner wegen der anhaltenden Kritik an falschen Angaben zu seinem Verhalten beim Stromausfall im Januar seinen Rückzug bekanntgegeben hatte.
Bei seinem Start als Spitzenkandidat habe die CDU in Umfragen auf Platz vier gelegen. „Gefühlt im freien Fall, eine Situation, die sich keiner so gewünscht hat“, sagte Evers. „Wir haben uns zurückgekämpft.“










