Newsblog zur Berlin-Wahl
Aktuelle Umfrage: Linke knapp vor CDU
18.09.2026 – 06:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Sonntag werden in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt. Alle Informationen im Newsblog.
Am Sonntag, 20. September 2026, wird in Berlin gewählt. Die mehr als 2.500 Urnenwahllokale öffnen um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. Rund 2,5 Millionen Menschen sind zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses aufgerufen. Für die Wahl der zwölf Bezirksverordnetenversammlungen, an der auch Bürger anderer EU-Staaten teilnehmen dürfen, gibt es 2,75 Millionen Wahlberechtigte.
Bei der Abgeordnetenhauswahl treten Stefan Evers (CDU), Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Grüne), Elif Eralp (Die Linke) und Kristin Brinker (AfD) als Spitzenkandidaten an.
Freitag, 18. September 2026
Aktuelle Umfrage: Linke knapp vor CDU
Kurz vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegt die Linke im ZDF-Politbarometer Extra bei 22 Prozent, die CDU bei 20 Prozent. Der Abstand von zwei Punkten bewegt sich innerhalb der angegebenen Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten – ein gesicherter Vorsprung lässt sich daraus nicht ableiten.
Auch bei der Frage nach der bevorzugten Regierungschefin oder dem bevorzugten Regierungschef liegen die Spitzenkandidaten nahezu gleichauf: Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt laut der Erhebung auf 25 Prozent, CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers auf 24 Prozent.
Hinter den beiden führenden Parteien folgen laut Politbarometer Extra die AfD mit 18 Prozent, die Grünen mit 15 Prozent und die SPD mit 12 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt auf 4 Prozent und liegt damit knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde.
Koalitionsfrage bleibt nach letzter Debatte offen
Kurz vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 21. September 2026 blieb bei der letzten gemeinsamen Debatte der Spitzenkandidaten vieles offen, was mögliche Bündnisse angeht. Bei einer Veranstaltung des „Tagesspiegel“ im Deutschen Theater zogen SPD und Grüne keine klaren Koalitionslinien und wollten sich vorab nicht festlegen. Die CDU setzte dagegen die deutlichste Grenze: Spitzenkandidat Stefan Evers schloss eine Zusammenarbeit mit Linken und AfD aus. „Wir werden weder mit den einen noch mit den anderen Radikalen zusammenarbeiten“, sagte Evers.















