Bergunfall in Tirol
27-jähriger Deutscher stürzt in den Alpen ab
Aktualisiert am 15.09.2026 – 11:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Am frühen Morgen bricht ein 27-Jähriger von einer Hütte auf. Er möchte zu einer anderen Hütte – und nimmt einen markierten Höhenweg. Doch dann geschieht es.
Ein junger Wanderer aus Frankfurt am Main ist bei einem Absturz in den Tiroler Bergen ums Leben gekommen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, passierte der Unfall am Montag in den Stubaier Alpen.
Der 27-Jährige hatte den Angaben nach auf der Starkenburger Hütte übernachtet. Er brach in den Morgenstunden gegen 6.30 Uhr auf, um über einen markierten Höhenweg die Franz-Senn-Hütte zu erreichen.
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Doch offenbar verließ er den markierten Weg: Am späten Vormittag beobachteten laut der Polizei Augenzeugen, wie der 27-Jährige östlich des Gipfels der rund 2.600 Meter hohen Wildkopfscharte oberhalb des Pfades den Halt verlor. Der junge Frankfurter stürzte über eine sehr steile, mit Felsen durchsetzte Wiese ab. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen, wie die Polizei berichtete.
Unglück im vorigen Jahr: Vater und Sohn stürzen gleichzeitig ab
Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen tödlichen Unfall auf dem Stubaier Höhenweg zwischen der Starkenburger Hütte und der Franz-Senn-Hütte gegeben. Im Juli 2025 war ein 58 Jahre alter Mann auf nassem Boden ausgerutscht.
Sein 30 Jahre alter Sohn versuchte noch, ihn zu halten – stürzte dann aber mit seinem Vater in die Tiefe. Beide Wanderer starben. Der 58-Jährige war 150 Meter über felsdurchsetztes Gelände abgestürzt, sein Sohn sogar 370 Meter.










