Nach US-Open-Sieg
Zverev muss fast die Hälfte von Rekordpreisgeld abgeben
15.09.2026 – 12:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Triumph bei den US Open lohnte sich für Alexander Zverev nicht nur sportlich, sondern auch finanziell. Von dem gewonnenen Rekordpreisgeld muss er aber eine Menge abgeben.
Alexander Zverev erlebt das wohl bislang erfolgreichste Jahr seiner Tenniskarriere. Nachdem der Deutsche lange auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hatte warten müssen, gewann er im Juni die French Open. Bei den US Open legte er am vergangenen Sonntag mit seinem Finalsieg über den US-Amerikaner Ben Shelton gleich den zweiten Erfolg bei einem der vier Major-Turniere nach und rückt nun auch immer näher an den Weltranglistenersten Jannik Sinner heran.
Auch finanziell hat sich der Sieg in New York für Zverev gelohnt, denn bei dem Turnier wurde in diesem Jahr ein Preisgeld in Rekordhöhe ausgeschüttet. 5,5 Millionen US-Dollar (rund 4,8 Millionen Euro) erhielten die Sieger der Einzelwettbewerbe in diesem Jahr – so viel wie bei keinem anderen offiziellen Turnier im Kalender (Showturniere ausgenommen).
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New York mit hohem Steuersatz
Von dem verdienten Geld muss der 29-Jährige jedoch knapp die Hälfte direkt wieder abgeben. Der Grund: Der Bundesstaat New York hat einen der höchsten Steuersätze der USA.
9,65 Prozent muss Zverev an den Bundesstaat zahlen. Hinzu kommt die Bundessteuer, die für jede Summe über 609.351 Dollar fällig wird und 37 Prozent beträgt. Insgesamt muss Zverev also insgesamt 46,95 Prozent seines Gewinns an die Steuer abgeben. Das entspricht rund 2,58 Millionen US-Dollar (rund 2,24 Millionen Euro).
Dennoch streicht der Deutsche weiterhin 2,92 Millionen US-Dollar (2,53 Millionen Euro) ein, die er in seiner Wahlheimat Monaco nicht weiter versteuern muss. Dort wird keine Einkommenssteuer erhoben.














