Ein Schritt fehlt noch
Bericht: Trainer Titz vor dem Aus bei Hannover 96
13.09.2026 – 12:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Das 1:2 beim 1. FC Nürnberg war offenbar eine Niederlage zu viel: 96-Trainer Christian Titz steht vor der Entlassung. Es gibt erste Gerüchte über einen Nachfolger.
Christian Titz hat offenbar keine Zukunft mehr als Trainer von Hannover 96. Nach der Niederlage in Nürnberg (1:2) am Freitagabend war bereits Sportgeschäftsführer Jonas Boldt von dem 55-Jährigen abgerückt. „Dass wir jetzt so nicht weitermachen können, das liegt auf der Hand“, hatte Boldt nach dem Spiel gesagt.
Zwei Tage später hat der Verein eine Entscheidung getroffen, berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach habe es einen Krisengipfel zwischen Titz, Boldt und Sportdirektor Ralf Becker gegeben. Die 96-Bosse haben die Absicht, sich vom Trainer zu trennen, benötigen dafür aber noch die Zustimmung von Martin Kind. Der Aufsichtsratsvorsitzende gilt als Titz-Befürworter und hatte erst Ende August eine Jobgarantie ausgesprochen.
Kinds „Ja“ zur Entlassung fehlt noch
Ob Kind der Entlassung zustimmt, sei auch aus wirtschaftlichen Gründen unsicher. Hannover 96 soll vor einem Jahr rund 500.000 Euro Ablöse an den 1. FC Magdeburg überwiesen haben, um Titz dort aus dem Vertrag zu kaufen. Bei einer Entlassung müsste der Verein zudem eine Abfindung an den Trainer zahlen, dessen Arbeitspapier am Saisonende ausläuft.
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Für den Fall, dass die „Roten“ einen neuen Trainer benötigen, soll Jonas Boldt bereits vorgesorgt haben. Mit Mitch Kniat (zuletzt: Arminia Bielefeld) soll sich der Sportvorstand schon getroffen haben. Auch zu Alexander Blessin, der zuletzt mit St. Pauli aus der Bundesliga abstieg, und Dimitrios Grammozis (zuletzt Kaiserslautern) gab es laut „Bild“ schon Kontakt.
Der „Kicker“ brachte am Samstag Loic Favé ins Spiel. Der 33-Jährige kennt Jonas Boldt noch aus gemeinsamen Tagen beim HSV. Dort arbeitet er als Co-Trainer von Merlin Polzin. Favé gilt als Trainertalent, verfügt aber noch über keine Erfahrung als Chef.















