Aufsteiger ohne Chance
Seltener Traumstart: BVB so stark wie zuletzt vor elf Jahren
Aktualisiert am 12.09.2026 – 17:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Paderborn verkauft sich in der ersten Hälfte gut, dann bestraft Dortmunds Torjäger-Duo einen Patzer. Ein deutscher Nationalspieler macht den Deckel drauf.
Borussia Dortmund hat den dritten Sieg am 3. Spieltag der Bundesliga gesichert. Das Team von Trainer Niko Kovač bezwang Aufsteiger SC Paderborn im eigenen Stadion mit 3:0 (1:0). Serhou Guirassy steckte den Ball in der 5. Minute durch die gegnerische Abwehr durch, Offensivkollege Fábio Silva ließ sich nicht aufhalten und traf zum frühen 1:0. Der eingewechselte Felix Nmecha erhöhte in der Schlussphase (80. und 89. Minute).
Nmechas zweiter Treffer war besonders sehenswert: Der Mittelfeldmann traf per Fallrückzieher. Während der Revierklub einen perfekten Saisonstart hingelegt hat, wartet Paderborn mit einem Punkt weiter auf seinen ersten Treffer in dieser Spielzeit.
So lief das Spiel
Nationalspieler Nico Schlotterbeck, der sich bei der Weltmeisterschaft am Sprunggelenk verletzt hatte, stand 84 Tage danach nicht nur wieder im Kader, sondern auch gleich als Kapitän in der Startelf. Zudem setzte Trainer Niko Kovač nach den zuletzt starken Leistungen auf Silva, der mit Guirassy eine Doppelspitze bildete.

Das lohnte sich quasi direkt. Guirassy spielte tief aus der eigenen Hälfte einen Steilpass, Paderborns Tjark Scheller verschätzte sich und Silva blieb vor Nahuel Noll im Gäste-Tor ganz cool.
Teamkollege Konstantinos Karetsas freute sich als Zuschauer im Stadion mit. Der 18-Jährige, der beim 3:2 in der Champions League am Dienstag gegen den FC Villarreal noch wegen Kreislaufproblemen ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden musste, könnte zeitnah auch wieder auf dem Platz dabei sein.
„Den haben wir jetzt drei Tage auf den Kopf gestellt, tatsächlich keine Auffälligkeiten“, sagte Sportchef Lars Ricken bei DAZN. „Er wird im Laufe der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen und dann müssen wir schauen, ob er vielleicht gegen Stuttgart wieder spielen kann, aber wir befürchten keine Langzeitschäden“, sagte Ricken mit Blick auf die nächste Ligapartie.














