Acht der großen Zelte haben sich in diesem Jahr auf denselben Preis eingependelt: Hacker-Festzelt, Hofbräuhaus-Festzelt, Käfer Wiesn-Schänke, Marstall, Ochsenbraterei, Paulaner-Festzelt, Schottenhamel-Festhalle und Schützen-Festzelt verlangen nun einheitlich 15,80 Euro, jeweils ein Plus von rund 2,6 Prozent – nur die Ochsenbraterei liegt mit 2,93 Prozent leicht darüber: Sie hatte 2025 ihre Maß mit 15,35 Euro um genau fünf Cent günstiger angeboten als die anderen Festhallen.
Zwei Zelte haben den Maß-Preis am deutlichsten erhöht
Am deutlichsten schlägt der Bierpreis bei Bräurosl und Löwenbräu-Festzelt zu Buche: Beide erhöhen um 3,25 Prozent auf jeweils 15,90 Euro – den höchsten Preis unter den regulären Festhallen. Auf denselben Wert kommt auch das Armbrustschützen-Festzelt, dort fällt der Aufschlag mit 2,58 Prozent aber moderater aus, weil der Ausgangspreis 2025 mit 15,50 Euro bereits ein wenig höher lag.
Auch bei den kleineren Wiesn-Zelten zieht der Bierpreis bei der 191. Ausgabe des Oktoberfests an: Die größte Erhöhung unter allen Betrieben verzeichnet „Zur Bratwurst“: Dort steigt der Preis um 3,97 Prozent auf 15,70 Euro. Ebenfalls kräftig zulegen die Haxnbraterei (plus 3,29 Prozent auf 15,70 Euro) und die Vinzenz Murr Metzgerstubn (plus 3,27 Prozent auf 15,80 Euro).
Beim Heimer und in der Münchner Knödelei steigt der Preis jeweils um 2,61 Prozent auf 15,70 Euro, bei Feisinger’s Käs & Weinstub’n um 2,63 Prozent auf 15,60 Euro.
Diese Zelte bieten die Maß am günstigsten an
Neu in der Liste ist das Zelt „Bartl’s Flösserstadl“: Es startet mit 15,70 Euro, ein Vorjahreswert liegt dafür nicht vor. Auffällig zurückhaltend bleibt dagegen das Familienplatzl: Nach dem kräftigsten Sprung aller Zelte im Vorjahr steigt der Preis diesmal nur um 1,37 Prozent auf 14,80 Euro – damit ist es gemeinsam mit dem Museumszelt das günstigste Zelt der gesamten Wiesn.

Ebenfalls moderat in seinen Preiserhöhungen bleiben Poschner (plus 1,92 Prozent auf 15,90 Euro) und die Kalbsbraterei (plus 1,94 Prozent auf 15,80 Euro).
Ein Wiesn-Wirtshaus macht bei den Preiserhöhungen nicht mit
Unverändert bleibt der Preis im Wirtshaus im Schichtl, das weiterhin 14,90 Euro verlangt – einer der sogenannten Mittelbetriebe, die das Bindeglied zwischen den ganz großen, bekannten Festhallen und den ganz kleinen Imbiss- und Verkaufsbuden bilden.














