Aufsichtsrat stimmt Sanierungsplan zu
VW streicht weitere 50.000 Jobs – vier Werke in Gefahr
Aktualisiert am 03.09.2026 – 21:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Mit einem Sanierungsplan will sich VW aus der Krise retten. Das Ziel: leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter werden. Eine Hürde ist genommen.
Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat dem Sanierungsplan des Vorstands zugestimmt. Die Abstimmung sei einstimmig erfolgt, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach einer Sitzung des Präsidiums mit. Der Zukunftsplan schaffe die Voraussetzungen, um den Volkswagen-Konzern und seine Marken leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufzustellen.
Die Umsetzung des Zukunftsplans sei nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrats zwingend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit des Volkswagen-Konzerns zu erhalten und für die Zukunft nachhaltig zu sichern.
Demnach ist eine „konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen“ vorgesehen. Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte der Konzern mit.
Vier Werke stehen demnach auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden kann, teilte VW mit. Für diese Werke würden „parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft“.

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