„Glücksgefühle“-Festival
Podolski äußert sich zu Alphaville-Ausladung
03.09.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Ausladung von Alphaville vom „Glücksgefühle“-Festival meldet sich nun Lukas Podolski zu Wort. Der Mitveranstalter bezieht klar Position zu Menschenbild und Meinungsfreiheit.
Nach der umstrittenen Ausladung von Alphaville beim „Glücksgefühle“-Festival auf dem Hockenheimring hat sich nun auch Lukas Podolski zu Wort gemeldet. Der frühere Fußball-Nationalspieler organisiert das Festival gemeinsam mit Markus Krampe. Zuvor hatte vor allem Krampe öffentlich auf die Kritik reagiert und die Entscheidung inzwischen als Fehler bezeichnet.
Podolski teilte am Donnerstag einen Beitrag des Festivals in den sozialen Netzwerken und stellte sich damit hinter die Kehrtwende der Veranstalter: „Wer mich kennt, weiß, wie ich ticke. Für mich zählt der Mensch egal, wo jemand herkommt oder woran er glaubt.“
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Auch zur Meinungsfreiheit bezog die FC-Ikone deutlich Stellung. „Jeder darf seine Meinung sagen und auch mal Kante zeigen. Im Stadion genauso wie auf der Bühne“, schrieb Podolski.
Podolski stellt sich hinter Krampes Entschuldigung
Gleichzeitig begrüßte Podolski ausdrücklich die Kehrtwende seines Mitveranstalters Markus Krampe. „Ich finde es gut, dass Markus die Entscheidung nochmal überdacht und klar gesagt hat, dass es ein Fehler war. Fehler passieren, wichtig ist doch, wie man damit umgeht“, schrieb er.
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Krampe hatte sich zuvor nach einem Bericht der „Bild“ für den Umgang mit Alphaville entschuldigt. „Wie wir gehandelt haben, war in der Tat ein Fehler. Das tut mir leid“, sagte er der Zeitung. Meinungsfreiheit sei „das höchste Gut, das wir in Deutschland haben“.
Alphaville war zuvor für den für Freitag geplanten Auftritt ausgeladen worden, weil man sich nach Darstellung der Festivalmacher nicht darauf habe einigen können, politische Äußerungen auf der Bühne zu unterlassen. Laut dem Manager der Band ging es dabei um Aussagen gegen rechts und für Demokratie.
Podolski: „Alphaville ist herzlich willkommen“
Podolski machte zudem deutlich, dass die Band aus seiner Sicht weiterhin beim Festival auftreten soll. „Alphaville ist herzlich willkommen, ich hoffe, dass sie wieder dabei sind!“, schrieb der ehemalige Fußball-Nationalspieler.
Zum Abschluss versuchte er, den Blick wieder auf das Festival zu richten: „Jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf ein friedliches, geiles Festival mit allen Fans! Genau darum geht’s!“















