Wetterprognose bis Ende September
32 Grad – hier wird es noch einmal richtig Sommer
Aktualisiert am 03.09.2026 – 13:04 UhrLesedauer: 3 Min.

Es wird wieder heiß in Deutschland. Aber nicht überall lässt sich der Sommer noch einmal mit viel Sonne blicken. In Teilen des Landes drohen Gewitter.
Ein kräftiges Islandtief gegen ein robustes Azorenhoch: Diese Konstellation prägt den meteorologischen Herbstbeginn in Deutschland – und sie bringt dem Land eine deutlich zweigeteilte Wetterlage „bis weit ins Wochenende hinein“, wie der Diplom-Meteorologe Dominik Jung t-online auf Anfrage mitteilt.
Während den Süden demnach noch einmal ein bis zwei Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad erwarten, bleibt es im Norden zunächst durchwachsen. Teils wird es auch gefährlich.
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Deutschland zweigeteilt: Hier 32 Grad, da Gewitter und Dauerregen
„Den Höhepunkt der Wärme bringt der Freitag„, prognostiziert Jung. Südlich einer gedachten Linie von Köln nach Berlin seien verbreitet 25 bis 30 Grad möglich, im äußersten Südwesten am Ober- und Hochrhein klettere das Thermometer örtlich auf bis 31 oder 32 Grad.

Im Norden das Kontrastprogramm: 14 bis 18 Grad, dazu lebhafter bis stürmischer Wind. An den Küsten können schwere Sturmböen auftreten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet vom Norden bis in die Mitte regional mit Stark- oder Dauerregen von 20 bis 40, vereinzelt auch 50 Litern pro Quadratmeter in 6 bis 12 Stunden. Dazu treten teils kräftige Gewitter mit Hagel auf.

Samstag weiter Regen im Norden und Sonne im Süden
Am Samstag verlagert sich der Schwerpunkt mit Starkregen und teils kräftigen Gewittern laut Jung weiter vom Norden in die Mitte. Gefährlich werde es aber wohl nur eng begrenzt – wo sich kräftige Gewitterzellen festsetzen, drohe Starkregen mit kurzzeitigen Überflutungen. „Eine großflächige Unwetterlage sehe ich aktuell nicht“, erklärt Jung. „Es bleibt in erster Linie nass, windig und wechselhaft.“
Der Süden hat es unterdessen auch am Samstag weiter schön: Eine Kaltfront dämpft die Hitze nur etwas ab, zwischen 25 und 29 Grad sind vorhergesagt, während es in der Mitte und im Norden mit 18 bis 24 Grad kühler bleibt. „Der klare Hotspot ist der Oberrhein rund um Freiburg und Karlsruhe“, sagt Jung. Am Wochenende bleibe die 30-Grad-Marke am ehesten noch im äußersten Südwesten in Reichweite.















