Herbsturlaub 2026
Hier sind Ferienhäuser am Meer günstig
31.08.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 3 Min.
Wenn der teure Sommer vorbei ist, kann ein Urlaub im Herbst Spaß machen – zumindest, was die Preise betrifft. Hier liegt Sparpotenzial.
Sommer, Sonne, Ferien – und ziemlich hohe Preise: Wer auf die Schulferien angewiesen ist, muss für den Urlaub häufig tief in die Tasche greifen. Für alle anderen kann der Herbst eine reizvolle Alternative sein. Die Temperaturen sind vielerorts angenehmer, die Strände leerer und bei der Unterkunft lässt sich mit der richtigen Wahl einiges sparen. Allerdings kommt es stark darauf an, wohin die Reise geht.
Das Ferienhausportal Holidu hat die Preise für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den 50 gefragtesten europäischen Reisezielen für die Herbstferien 2026 untersucht. Die Unterschiede sind erheblich: Zwischen 84 und 386 Euro kostet eine Unterkunft pro Nacht. Entscheidend ist dabei vor allem das Reiseziel.
Städtereisen: Hier sind Ferienunterkünfte teuer
Besonders teuer werden Städtereisen. Spitzenreiter ist Paris mit durchschnittlich 386 Euro pro Nacht, gefolgt von Amsterdam mit 337 Euro. Wer trotzdem Lust auf einen Städtetrip hat und Richtung Süden schaut, kann deutlich günstiger davonkommen: Eine Ferienunterkunft in Málaga kostet im Schnitt 164 Euro pro Nacht – 58 Prozent weniger als in Paris.
Auch innerhalb Deutschlands lohnt sich ein genauer Blick auf das Reiseziel. An Nord- und Ostsee liegen die Preise auf dem Festland relativ nah beieinander. In Büsum werden durchschnittlich 113 Euro pro Nacht fällig, in Cuxhaven 117 Euro und in Norddeich 122 Euro. Deutlich teurer sind die Nordseeinseln: Auf Sylt kostet die Übernachtung im Schnitt 180 Euro, auf Norderney und Borkum jeweils 162 Euro. Rügen, Fehmarn und Usedom liegen dagegen mit 121 bis 129 Euro etwa auf dem Niveau des Festlands. Orte auf dem Festland wie Büsum, Cuxhaven und Norddeich sind laut Holidu 32 bis 37 Prozent günstiger als Sylt.
Größtes Sparpotenzial an polnischer Ostseeküste
Wer dem deutschen Herbst entfliehen möchte, muss ebenfalls nicht zwangsläufig viel bezahlen. Mallorca gehört mit 248 Euro pro Nacht zu den drei teuersten untersuchten Reisezielen. Auf Sizilien werden dagegen im Schnitt nur 116 Euro fällig – 53 Prozent weniger. Auch Fuerteventura mit 123 Euro, Sardinien mit 124 Euro und Teneriffa mit 135 Euro sind deutlich günstiger.
Das größte Sparpotenzial gibt es der Auswertung zufolge allerdings andernorts: Swinemünde an der polnischen Ostsee ist mit durchschnittlich 84 Euro pro Nacht das günstigste der 50 untersuchten Ziele. Die polnische Ostsee insgesamt kommt auf 97 Euro. In Deutschland locken vor allem die Mittelgebirge: Im Bayerischen Wald kostet eine Unterkunft durchschnittlich 106 Euro, im Harz 111 Euro.

Auch eine Reise über die Grenze kann sich rechnen: Dänemarks Nordseeküste liegt mit 109 Euro pro Nacht 19 Prozent unter dem deutschen Vergleichswert. Wer mit mehreren Personen reist, profitiert zusätzlich davon, dass sich der Preis einer Ferienunterkunft auf mehrere Köpfe verteilt. Im Schnitt errechnet Holidu 36,15 Euro pro Person und Nacht.















