Wegen König Harald V.
Ministerpräsident sagt Termin mit Merz ab
27.08.2026 – 18:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Zustand von König Harald V. sei „sehr ernst“, so der Palast. Hochrangige Politiker Norwegens strichen daraufhin ihre Termine.
Eigentlich hatte Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Donnerstag einen vollen Terminkalender in Berlin. Doch am Morgen veröffentlichte das Königshaus eine Mitteilung, die sein Programm und seinen Tagesablauf änderten: Der Gesundheitszustand von König Harald V. habe sich erneut verschlechtert und sei nun „sehr ernst“, so der norwegische Palast.
Støre sagte daraufhin seine Deutschlandreise ab, darunter ein geplantes Abendessen mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Ministerpräsident erklärte auf Facebook, die Nachrichten aus dem Krankenhaus berührten ihn zutiefst. „Ich bin zuversichtlich, dass der König gut versorgt wird und im Rikshospitalet eine gute und fürsorgliche Behandlung erhält“, so der 66-Jährige weiter. Der Premierminister wird sich stattdessen den ganzen Tag im Ministerpräsidentenamt aufhalten, hieß es in einer Pressemitteilung.
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Auch andere hochrangige Politiker Norwegens sagten Termine und Reisen ab. Parlamentspräsident Masud Gharahkhani befand sich in Island, reiste am Donnerstag nach Norwegen zurück.
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Kurz nach der Pressemitteilung des Palasts wurden mehrere Familienmitglieder des Königshauses vor dem Krankenhaus gesichtet. Darunter Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit mit ihren zwei gemeinsamen Kindern. Auch Haralds Schwester Prinzessin Astrid besuchte den König im Rikshospitalet.
Harald V. kam am 17. August wegen einer Bluterkrankung namens hämolytische Anämie, einer Form der Blutarmut, in Krankenhaus, wurde dort mit Kortison behandelt, was zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt hatte. Anschließend zog er sich zusätzlich eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs zu. Am Donnerstagnachmittag teilte der Palast mit, dass sich der Zustand des Königs nicht verändert habe.














