Torfestivals im DFB-Pokal
Union dreht wildes Spiel – Mainz trifft neunmal
Aktualisiert am 23.08.2026 – 17:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit einem Kraftakt erreicht Union Berlin die zweite Runde des DFB-Pokals. Mainz und Gladbach zeigen sich in Torlaune – genauso wie Zweitligist Dresden.
Der 1. FC Union Berlin hat in der ersten Runde des DFB-Pokals eine umkämpfte Partie für sich entschieden. Bei Zweitligist Eintracht Braunschweig setzten sich die klassenhöheren Köpenicker am Sonntag mit 4:2 (1:1) durch. Dabei musste die Elf vom neuen Trainer Mauro Lustrinelli gleich zweimal einen Rückstand wettmachen.
Parallel feierten Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach in ihren Erstrundenpartien Torfestivals. Die Rheinhessen überrollten den Fünftligisten VfB Krieschow mit 9:0 (5:0), die „Fohlen“ feierten einen 5:0-Erfolg (2:0) beim ebenfalls in der Oberliga spielenden TSV Schott Mainz.
Auch Dynamo Dresden feierte ein Schützenfest. Die Sachsen siegten bei Regionalligaklub Westfalia Rhynern mit 6:0 (5:0). Der 1. FC Magdeburg fertigte den Bahlinger SC mit 4:0 (3:0) ab. Darmstadt 98 rang Carl Zeiss Jena mit 2:1 (2:1) nieder.
Eintracht Braunschweig – Union Berlin
Neuzugang Zeno van den Bosch (31. Minute), Tom Rothe (63.) und der eingewechselte Marin Ljubičić (72./90+4.) trafen für den Favoriten aus der Hauptstadt, der sich gegen den mutig aufspielenden Underdog jedoch schwertat.

Der Doppelpack von Max Marie (11./54.) reichte Braunschweig nicht, um erstmals seit der Saison 2022/23 die erste Runde zu überstehen. In den vergangenen Jahren waren die Niedersachsen in Duellen mit dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt an Erstligisten gescheitert.
VfB Krieschow – Mainz 05
Mainz-Stürmer Phillip Tietz sorgte mit seinen drei Toren (19./26./32.) schon früh für klare Verhältnisse im Duell mit dem Fünftligisten. In der zweiten Halbzeit legte der 29-Jährige seinen vierten Treffer nach (57.). Zudem ließen Nadiem Amiri (39./48.), Sheraldo Becker (43.), der eingewechselte Neuzugang Ransford Königsdörffer (73.) und William Bøving (88.) die Gäste weitere fünfmal jubeln.

Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach
Hugo Bolin überzeugte auf Gladbacher Seite mit einem Doppelpack (22./48.), auch Daiki Hashioka (25.), Lukas Ullrich (61.) und der Teenager Wael Mohya (67.) trafen. Letztmals war der Bundesligist in der Saison 2013/14 in der ersten Pokalrunde gescheitert, damals mit 4:5 nach Elfmeterschießen gegen den SV Darmstadt.
Westfalia Ryhnern – Dynamo Dresden
Gegen den Meister der Oberliga Westfalen, der erstmals die erste Runde im DFB-Pokal erreicht hatte, erwies sich die SGD als gnadenlos. Jonas Sterner (8.), Niklas Hauptmann (17.) als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive, Vincent Vermej (30.), Ben Bobzien (34.) und Kaan Inanoglu (39.) schufen bereits vor der Pause klare Verhältnisse für den drückend überlegenen siebenmaligen Pokalsieger der DDR. Danach folgte noch der Treffer von Robert Wagner (54.).












