Aktuelle Umfrage
Berlin-Wahl: 43 Prozent wollen keinen der Kandidaten
22.08.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Forsa-Umfrage zeigt: Bei einer Direktwahl des Berliner Bürgermeisters liegt die Linken-Kandidatin vorn. Doch fast die Hälfte der Berliner würde keinen der Kandidaten wählen.
In rund vier Wochen wählen die Berlinerinnen und Berliner ein neues Abgeordnetenhaus – eine exklusive Umfrage zeigt ein deutliches Bild: Die Linke zieht an der CDU vorbei, die mit der AfD auf dem zweiten Platz landet. Könnten die Berlinerinnen und Berliner den Regierenden Bürgermeister indes direkt wählen, sähe es weniger deutlich aus, wie eine weitere repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von t-online vor der Berlin-Wahl 2026 zeigt.
Demnach liegt die Linken-Spitzenkandidatin zwar auf dem ersten Platz, allerdings nur mit 16 Prozent. Ihre Partei würden immerhin 22 Prozent wählen. Knapp auf dem zweiten Platz landet Stefan Evers, der Spitzenkandidat der CDU, mit 15 Prozent.
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Aktuelle Umfrage zur Berlin-Wahl: Grüner Kandidat abgeschlagen
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach und AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker rangieren in aktuellen Umfragen vor der Berlin-Wahl auf dem dritten Platz. Den Spitzenkandidaten der Grünen, Werner Graf, würden bei einer Direktwahl nur 6 Prozent der Berlinerinnen und Berliner wählen. Seine Partei kommt in der gleichen Umfrage immerhin auf 16 Prozent.
Bemerkenswert: 43 Prozent würden laut der aktuellen Umfrage keinen der Spitzenkandidaten wählen, wenn sie denn die direkte Möglichkeit dazu hätten.
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In Berlin wird zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern gewählt
In Berlin regiert derzeit eine Koalition aus CDU und SPD unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU), die laut der Forsa-Umfrage nur noch auf 30 Prozent der Wählerstimmen kommt. Wegner zog sich vor einem Monat nach Kritik an seiner Krisenkommunikation im Kontext eines großen Stromausfalls als Spitzenkandidat zurück, für die CDU geht Finanz- und Kultursenator Evers als Bürgermeisterkandidat ins Rennen. In Berlin wird zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Bereits zwei Wochen zuvor wird am 6. September in Sachsen-Anhalt der Landtag neu bestimmt.














