Saisonstart der Bundesliga der Frauen
Traumtor bei Union: Bayern-Frauen mit Gala zum Auftakt
Aktualisiert am 21.08.2026 – 20:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Team von Trainer José Barcala tritt am ersten Spieltag in Berlin an. Die Partie verläuft lange einseitig. Dann aber brechen zeitweise alle Dämme.
Auftakt geglückt – mit einem Ausrufezeichen. Die Frauen des FC Bayern sind mit einem 4:1 (1:0)-Sieg bei Union Berlin in die neue Saison der Bundesliga gestartet. Klara Bühl (26.), Pernille Harder (47.), Glódís Perla Viggósdóttir (60.) und Sophie Proost (90.) trafen für zeitweise drückend überlegene Münchnerinnen, Nele Bauereisen (79.) erzielte in einer zeitweise turbulenten Schlussphase den Ehrentreffer für die Gastgeberinnen.
„Es fühlt sich unglaublich gut an, es war das große Ziel, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Wir wussten, dass es nicht einfach wird“, sagte Bühl im ZDF: „Unter dem Strich haben wir die drei Punkte verdient mitgenommen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“
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Dabei schafften es die Unionerinnen, die Bayern gerade zu Spielbeginn zu ärgern. Früh schickte Unions Nationalspielerin Lisanne Gräwe Eileen Campbell (8.) steil, die Österreicherin verzog nur knapp. Rund zehn Minuten später prüfte Tomke Schneider Bayerns Torhüterin Ena Mahmutovic aus der Distanz.
Bis dato versuchten die Münchnerinnen, ihr dominantes Spiel aufzuziehen, nutzten jedoch auch einige Fehlpässe der Unionerinnen zunächst nicht. Doch dann kam Bühl. Einen Freistoß an der Strafraumkante zirkelte die 25-Jährige wunderschön in die Torwartecke. In der Folge bekamen die Bayern etwas mehr Kontrolle in ihr Spiel, die kompakte Abwehr Unions ließ aber wenig zu.
Nach der Pause profitierten die Bayern von einem bitteren Patzer von Unions Leela Egli, die Harder den Ball genau in die Füße spielte, die dänische Stürmerin vollstreckte aus der Ferne eiskalt. Die Gäste drängten nun auf den nächsten Treffer, die Berliner hatten alle Mühe, die bayerischen Angriffe zu entschärfen. Nach einer Freistoß-Flanke von Bühl drückte Viggosdottir den Ball am langen Pfosten über die Linie.
Die Partie in der Alten Försterei zum Nachlesen im Ticker.
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