Chaosfahrt auf Autobahn
16-Jähriger flüchtet nach Crash auf der A3 zu Fuß
20.08.2026 – 08:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Crash auf der A3 im Autobahnkreuz Hilden endet für einen 16-Jährigen mit Festnahme. Der Jugendliche ist ohne Führerschein unterwegs – und hat noch mehr zu verbergen.
Ein 16-Jähriger hat auf der Autobahn A3 im Autobahnkreuz Hilden einen Unfall gebaut und ist anschließend zu Fuß geflohen. Die Polizei Düsseldorf nahm den Jugendlichen und seine 14-jährige Beifahrerin kurz darauf in der Nähe fest. Der Fahrer besaß keinen Führerschein, die Kennzeichen des Wagens waren als gestohlen gemeldet.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 18. August 2026, gegen 20.50 Uhr. Laut Zeugenaussagen verlor der 16-Jährige aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Citroen, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Das Fahrzeug kam schließlich mit stark beschädigter Front auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Zeugen beobachteten, wie zwei Personen das Auto verließen und zu Fuß flüchteten.
Unfall auf der A3: Woher stammt das Auto?
Eine sofort eingeleitete Fahndung führte die Beamten auf die Hochdahler Straße, wo sie beide Insassen aufgriffen. Neben den gestohlenen Kennzeichen wirft der Fall weitere Fragen auf: Woher der Wagen selbst stammt, ist noch unklar.
Auch die Herkunft von rund 1.000 Euro Bargeld, das der 16-Jährige bei sich trug, muss noch ermittelt werden. Die Polizei fertigte mehrere Anzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Unfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Diebstahls. Beide Minderjährigen wurden anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben.















