Knappe Entscheidung
Carolabrücke-Gremium entscheidet gegen den Favoriten der Dresdner
Aktualisiert am 19.08.2026 – 15:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Schon Bürgervotum und Expertenbewertung fielen bei der neuen Carolabrücke knapp aus. Auch im Begleitgremium trennte die beiden Favoriten nur ein hauchdünner Vorsprung.
Nach Bürgervotum und Expertenbewertung hat nun auch das Begleitgremium über seinen Favoriten abgestimmt. Das Gremium hat am Dienstag die gleiche Entscheidung wie die Experten getroffen. Es empfiehlt dem Stadtrat, LAP und Knight Architects mit dem Neubau der Carolabrücke zu beauftragen. Die Abstimmung fiel mit 14 zu 12 Stimmen denkbar knapp aus, teilte die Stadt mit. Den Favoriten der Bürger (Entwurf von FHECOR und TSSB) wählte das Gremium auf Platz zwei.
Im Begleitgremium sitzen Vertreter aller Stadtratsfraktionen sowie Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltverbände. Seine Empfehlung bildet die Grundlage für die Stadtratsvorlage. Das letzte Wort hat der Stadtrat am 3. September.
Nach dem Stadtratsbeschluss soll das gewählte Planungsteam Ende September mit der nächsten Planungsstufe beginnen. Anfang 2027 soll der fertige Entwurf vorliegen. Die Ausschreibung der Bauleistungen plant die Stadt für Oktober 2027, den Baubeginn für Mai 2028.
Vier Entwürfe für den Wiederaufbau lagen vor
Grundlage für die Empfehlung des Begleitgremiums waren die vier Entwürfe für den Wiederaufbau der Carolabrücke, die von den verschiedenen Planungsteams erarbeitet wurden. Seit dem 26. Mai wurden diese Entwürfe fachlich geprüft, öffentlich vorgestellt und im Rahmen unterschiedlicher Beteiligungsformate diskutiert.
Das Begleitgremium unterstützt den Prozess beratend. Ihm gehören alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie Vertreter von Verkehrs-, Wirtschafts-, Umweltverbänden und Kammern an.














