Nach Aus als Nationaltrainer
DFB-Star spricht über Kontakt zu Julian Nagelsmann
18.08.2026 – 12:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem frühen Aus bei der WM musste Julian Nagelsmann als Bundestrainer gehen. David Raum meldete sich danach bei seinem Ex-Coach.
Nationalspieler David Raum hat nach dem frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale und dem folgenden Rücktritt von Julian Nagelsmann nochmal das Gespräch mit dem Ex-Bundestrainer gesucht. „Mit Julian war ich nach der Beurlaubung noch einmal im Austausch und habe mich für die Zeit mit ihm bedankt“, sagte Raum im Rahmen der Vorstellung des Kinderbuchs „Mut Ich“, an dem er als Autor mitgewirkt hat, der „Bild“-Zeitung.
„Es war echt angenehm“, beschrieb Raum das Gespräch mit Nagelsmann. „Ich habe ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht, aber auch gesagt, dass er erstmal ein bisschen abschalten soll. Das hat er mir dann auch gesagt – nach so einer turbulenten Zeit. Und man weiß im Fußball ja auch nie, ob sich die Wege noch einmal treffen“, so der Leipzig-Profi weiter.
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Trotz der Degradierung vom Stammlinksverteidiger zum Ersatzmann kurz vor der WM sprach Raum von großer Dankbarkeit dem Ex-Bundestrainer gegenüber. „Er hat mir in der Nationalmannschaft großes Vertrauen geschenkt. Ich kann nur sagen, dass ich viel mit ihm gelernt und erlebt habe, unter anderem die Heim-Euro. Deswegen war der Austausch auf jeden Fall noch einmal da“, sagte Raum.
Die Nationalmannschaft war im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen gescheitert. Julian Nagelsmann erklärte unmittelbar nach Abpfiff als Bundestrainer, weitermachen zu wollen, trat einige Tage später aber doch zurück.
„Er ist das Fußballgesicht Deutschlands“
Als Nagelsmanns Nachfolger wurde mittlerweile Jürgen Klopp vorgestellt. Eine Wahl, die Raum durchaus begrüßt: „Er ist das Fußballgesicht Deutschlands. Deswegen ist die Euphorie bei den Leuten natürlich groß, vor allem nach der ersten Pressekonferenz“, sagte er. „Die Aufgabe ist natürlich auch mit Druck für ihn verbunden, aber ich glaube, dass er damit gut umgehen wird. Ich freue mich, dass er auf jeden Fall seine Werte und seine Energie in die Mannschaft bringen wird“, so der 28-Jährige weiter.
Ein Unbekannter ist der neue Bundestrainer, der vorher als Head of Global Soccer im Red-Bull-Imperium arbeitete, für Raum nicht: „Ich kenne ihn aus Leipzig und war mit ihm auch ein- oder zweimal im Austausch“, sagte er. „Das heißt, er kennt mich als Mensch, er kennt mich aber natürlich auch als Spieler, weil er sich damit viel beschäftigt hat.“
„Ich würde mich freuen und es wäre mir eine Ehre, wenn ich ein Teil seiner Mannschaft sein dürfte“, sagte Raum und wagte eine Prognose: „Ich glaube, es wird ein ganz gutes Match mit mir und ihm.“ Erstmals nominiert werden könnte Raum schon in gut einem Monat. Am 24. September feiert Klopp sein Bundestrainer-Debüt in der Nations League gegen die Niederlande.













