29. Ausgabe
Magnier gewinnt Cyclassics – Todesfall überschattet Renntag
16.08.2026 – 18:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Der internationale Radsport schaut wieder einmal auf Hamburg. Bei den Cyclassics siegt der Franzose Paul Magnier. Bei den Amateuren kommt es zu einem Todesfall.
Der französische Radprofi Paul Magnier hat die 29. Ausgabe der Cyclassics Hamburg gewonnen. Der 22-Jährige setzte sich nach knapp 205 Kilometern im Sprint aus einer großen Gruppe durch. Überschattet wurde der Renntag vom Tod eines 70-jährigen Amateurs, der nach einem Schwächeanfall auf der Strecke zusammengebrochen war und später im Krankenhaus starb – das bestätigte die Polizei.
Auch der Veranstalter selbst äußerte sich zu dem Todesfall. So heißt es auf der Instagram-Seite, dass es während des Breitensportrennens der Cyclassics 2026 nach aktuellem Kenntnisstand einen medizinischen Notfall gegeben habe und der Teilnehmer im Krankenhaus verstorben sei. „Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir danken den Sanitäts- und Rettungskräften für ihren Einsatz“, schreiben die Veranstalter.
Sturz: Australier Michael Matthews muss aussteigen
Radprofi und Gewinner Magnier profitierte beim Eintagesrennen unter anderem davon, dass stärkere Sprinter wie der Italiener Jonathan Milan nicht im Schlusssprint vertreten waren. Knapp 15 Kilometer vor dem Ziel war die sechsköpfige Ausreißergruppe – darunter die deutschen Profis Jonas Rutsch und Niklas Behrens – gestellt worden. Zweiter im Profirennen wurde der Niederländer Mike Teunissen, Dritter der Australier Laurence Pithie. Als bester Deutscher erreichte Henri Uhlig den fünften Platz.
Nach einem früheren Sturz musste unter anderem der Australier Michael Matthews aussteigen, der vier Tour-de-France-Etappen gewonnen hat. Der mexikanische Profi Isaac del Toro, Dritter der diesjährigen Tour de France, kam bei der Annahme eines Verpflegungsbeutels kurz zu Fall, konnte das Rennen aber fortsetzen.
Vor dem Start hatten die Teilnehmer mit einer Schweigeminute des walisischen Rad-Talents Finlay Tarling gedacht, der bei der Portugal-Rundfahrt von einem nicht am Rennen beteiligten Fahrzeug erfasst worden und gestorben war.














