Wetter in München und Südbayern
Nach der Hitzewelle: DWD erwartet Gewitter und Unwetter
16.08.2026 – 09:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach tagelanger Hitze kommt die Abkühlung – aber nicht ohne Risiko: Ab dem Nachmittag drohen in Südbayern Gewitter und örtliche Unwetter.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet nach dem Einbruch der Hitzewelle in Südbayern vermehrt Gewitter und teils auch Unwetter. Am Sonntag (16. August) erwarten die Meteorologen ab dem Mittag Schauer, ab dem Abend Gewitter, wie der DWD mitteilte. Teils besteht dabei auch Unwetterpotenzial.
Das Gewitterrisiko soll laut DWD bis Montagfrüh anhalten. Lokal kann es zu Starkregen mit 20 Litern pro Quadratmeter kommen. Auch Hagel und Sturmböen bis 80 Stundenkilometer sind möglich. Örtlich schließen die Meteorologen auch Unwetter mit heftigem Starkregen nicht aus, wobei vereinzelt 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen können. Örtlich könne Hagel bis zu zwei Zentimeter Durchmesser fallen. Schwere Sturmböen bis 100 km/h sind nicht ausgeschlossen.
DWD erwartet auch am Montag Gewitter und Starkregen
Auch für Montag warnen die Meteorologen vor gefährlichem Wetter. Am Montag bis in die Nacht zum Dienstag seien in Südbayern starke Gewitter mit heftigen Starkregen bis 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich, was als Unwetter zählt. Für größeren Hagel und schwereren Sturm bestehe eine geringe Wahrscheinlichkeit. Auch abseits von Gewittern sei an den Alpen lokal oder gebietsweise Starkregen über 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zwei bis sechs Stunden wahrscheinlich.
Nach der Hitzewelle kehrt allmählich auch Abkühlung ein. Am Sonntag erwartet der DWD an der Messtation am Flughafen München noch bis zu 30 Grad und immer wieder auch Sonne. Am Montag sinken die Temperaturen und es fällt Regen, maximal sind 22 Grad in der Landeshauptstadt zu erwarten. Auch am Dienstag sollen die Temperaturen nicht über 21 Grad steigen. Ab Mittwoch zeigt sich wieder die Sonne, die Temperaturen steigen auf bis zu 31 Grad in Südbayern.
Der DWD warnt zudem weiter vor hoher Waldbrandgefahr. Aktuell herrscht die höchste Warnstufe (5 von 5). Daher ist bei Ausflügen im Freien Vorsicht geboten.















