Newsblog zum Waldbrand in NRW
Starker Ascheregen: Notunterkunft wird geräumt
Aktualisiert am 14.08.2026 – 10:22 UhrLesedauer: 5 Min.
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In der Gemeinde Hürtgenwald brennt ein Wald. Die Stadt Düren spricht von einer dynamischen Lage. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Seit Donnerstagnachmittag brennt es in der Eifel. Mittlerweile stehen 300 Hektar Wald in Flammen. Die Feuer breiten sich immer weiter aus – und bedrohen die Gemeinde Hürtgenwald nahe der belgischen Grenze.
Waldbrand: Wichtige Autobahn gesperrt
10.23 Uhr: Wegen des Waldbrandes sind zwei Ausfahrten der Autobahn 4 gesperrt worden. Wie die Autobahn GmbH mitteilte, ist die Ausfahrten Düren und Langerwehe seien ab sofort gesperrt. Die Ausfahrten würden als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt.
Derzeit könne keine Dauer der Sperrung genannt werden. Die Auffahrten seien an beiden Anschlussstellen weiter möglich.
„Wir sitzen auf gepackten Koffern“: Anwohner filmte Brand mit Drohne
10.17 Uhr: Der Filmemacher Stefan Hase lebt in Hürtgenwald-Kleinhau, er hat den Brand in der Nacht und am Morgen mit seiner Drohne gefilmt. Die Aufnahmen zeigen das enorme Ausmaß des Brandes – Hase will die Bevölkerung in der Eifel mit seinen Aufnahmen über die aktuelle Entwicklung informiert halten.
Er sagt der Aachener Lokalredaktion von t-online: „Die Leute hatten Sorge, wo das Feuer hinzieht – sie sind gestresst.“ Hase wohnt seit sechs Jahren in Hürtgenwald. „Wir sitzen hier praktisch auf gepackten Koffern und hoffen, dass der Wind sich nicht dreht. Das müssen wir jetzt im Auge behalten.“
Behörde spricht Warnung für Düren aus
10.10 Uhr: Auf der offiziellen Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es weiter Warnungen für die Stadt Düren. Im südwestlichen Stadtgebiet kommt es demnach zu „Rauchniederschlag“ – wie das Amt schreibt, sind „gesundheitliche Beeinträchtigungen“ möglich. Anwohner sollen sich in geschlossene Räume begeben und Fenster schließen. Die Stadt Düren liegt wenige Kilometer nordwestlich des betroffenen Waldbrandgebietes.
Kreis spricht Helfern Dank aus
9.53 Uhr: Wie der Kreis Düren schreibt, sind aktuell mehr als 200 Personen vor Ort im Einsatz. Die Bundeswehr, Mitarbeiter des Forstes und die Polizei unterstützen demnach die Löscharbeiten. Auch Landwirte helfen und bringen Wasser zum Waldbrand.
Der Kreis erklärt: „Wir möchten uns schon jetzt bei allen Helferinnen und Helfern und Einsatzkräften bedanken.“
Wegen Ascheregen: Auch Notunterkunft muss geräumt werden
9.40 Uhr: Die Notunterkünfte in Straß mussten geräumt werden – wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, mussten rund 60 Menschen stattdessen in die Förderschule Athenée Royal in Stockheim gebracht werden. Der Grund sei ein zu starker Ascheregen. Die Bevölkerung wird dazu angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.











