An bekannter Sehenswürdigkeit
Deutscher löst Ärger mitten in Rom aus – jetzt muss er bezahlen
11.08.2026 – 12:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein deutscher Urlauber will sich mitten in der Hitzewelle in Italien abkühlen. Doch was er dann macht, ruft die Polizei auf den Plan.
Ein deutscher Tourist hat sich im Italien-Urlaub ein hohes Bußgeld eingehandelt – weil er in Rom in einen bekannten Springbrunnen sprang. Offenbar wollte sich der 42-Jährige abkühlen. Italien ächzt unter einer Hitzewelle und Temperaturen von knapp unte 40 Grad.
Mehrere Anwohner bekamen die Szenen am Montagvormittag mit und alarmierten die Polizei. Der historische Najaden-Brunnen auf der mitten in Rom gelegenen Piazza della Repubblica gilt als Touristenmagnet. In Rom ist es seit vielen Jahren durch eine Verordnung verboten, in einen der zahlreichen historischen Brunnen zu steigen oder gar darin zu baden.
Im Video | Auch im Trevi-Brunnen erfrischten sich schon Touristen
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Polizisten verhängten laut dem italienischen Rundfunk Rai ein Bußgeld in Höhe von 450 Euro gegen den Mann. Außerdem erhielt er einen Platzverweis.
Deutscher springt in Brunnen – nicht der erste Fall in Italien
Laut „Corriere della Sera“ ist es nicht das erste Mal, dass der Najaden-Brunnen von Touristen missbraucht wird. Mitte Juni waren demnach gleich drei Touristen – ein Belgier, ein Amerikaner und ein Brite – gegen 4 Uhr morgens ins Wasser gesprungen. Auch da griff die Polizei ein und verhängte eine entsprechende Geldbuße.
Der Najaden-Brunnen wurde 1901 nach dem Modell der Belle Époque gebaut. Die Najaden sind Wassernymphen aus der griechischen Mythologie.














