„Die Reise beginnt jetzt“
Deutscher Trainer wechselt in den Sudan
09.08.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Josef Zinnbauer war bereits Millionär, bevor er Trainer wurde. Seine Karriere ist ungewöhnlich, das beweist sein neuestes Ziel.
Der frühere HSV-Trainer Josef Zinnbauer wechselt zum sudanesischen Rekordmeister Al-Hilal. Der 56-Jährige hat beim 31-maligen Landesmeister aus der Hauptstadt Khartum einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.
Al-Hilal gab die Verpflichtung am Sonntag in den sozialen Netzwerken bekannt. Der Klub schrieb bei Instagram: „Ein neues Kapitel beginnt. Eine neue Vision. Eine neue Herausforderung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Großes zu erreichen. Die Reise beginnt jetzt.“
Zuletzt trainierte Zinnbauer ein Jahr lang den algerischen Klub JS Kabylie. Davor führte ihn seine Karriere zu al-Wahda in Saudi-Arabien, Raja Casablanca in Marokko, Lokomotive Moskau in Russland, die Orlando Pirates in Südafrika und den FC St. Gallen in der Schweiz. In Deutschland stand er von 2014 bis 2015 für sechs Spiele beim Hamburger SV an der Seitenlinie – zuvor trainierte er den VfL Oldenburg und den Karlsruher SC.
Zinnbauers Spielerkarriere war weniger spektakulär, reichte aber für die 2. Bundesliga. Parallel war der heute 56-Jährige als Unternehmer tätig und wurde so zum Millionär.













