Sendezentrum geräumt
Bombenfund in Köln: RTL muss Programm umplanen
06.08.2026 – 13:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Kölner Niedrigwasser legte einen gefährlichen Fund frei: Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg trifft nun mitten den Sendebetrieb von RTL und ntv.
Der Fund einer Weltkriegsbombe im Rhein hat direkte Auswirkungen auf den Sendebetrieb von RTL und ntv. Das gemeinsame Sendezentrum der Sender in Köln-Deutz liegt innerhalb des festgelegten Evakuierungsradius und muss deshalb geräumt werden.
Die RTL-Mittagssendung „Punkt 12“ kann zunächst noch wie geplant aus Köln ausgestrahlt werden. Nach aktuellem Stand soll die Live-Sendung bis 15 Uhr laufen. Danach müssen die Mitarbeitenden das Gebäude verlassen.
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Von der Evakuierung ist auch der Nachrichtensender ntv betroffen, der zu RTL gehört. Dessen Mitarbeitende müssen das Sendezentrum ebenfalls räumen. Welche konkreten Änderungen sich daraus für das laufende Programm von ntv ergeben, war zunächst nicht bekannt.
Für die RTL-Hauptnachrichten steht bereits eine Ausweichlösung fest: „RTL Aktuell“ wird um 18.45 Uhr nicht aus Köln, sondern aus dem Hauptstadtstudio in Berlin gesendet. So soll die Nachrichtensendung trotz der Evakuierung wie geplant stattfinden.
Blindgänger in Deutz gefunden: Auswirkungen auf RTL-Sendebetrieb
Grund für die Maßnahmen ist eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Rhein auf der Höhe des Rheinparks entdeckt wurde. Das aktuelle Niedrigwasser des Rheins hatte den Blindgänger zum Vorschein gebracht. Für die Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von 400 Metern eingerichtet. Insgesamt sind rund 360 Personen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen, die meisten sind Bewohner des Vincenz-Hauses am Konrad-Adenauer-Ufer.
Wie lange das RTL-Sendezentrum geschlossen bleibt, hängt vom Verlauf der Räumung und der anschließenden Entschärfung ab.














