Gegenwind wird stärker
Nächstes Land kündigt Nicht-Wahl von Gianni Infantino an
04.08.2026 – 08:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Wales, England und Serbien kündigten bereits an, Gianni Infantino im kommenden Jahr nicht wählen zu wollen. Jetzt zog ein weiteres Land nach.
Auch der schwedische Fußballverband (SvFF) hat Gianni Infantino seine Unterstützung für die Fifa-Präsidentschaftswahl im März 2027 entzogen. Der SvFF begründete das mit „wiederkehrenden Mängeln in den Bereichen Steuerung, Transparenz und Governance“, weshalb das Vertrauen in Infantino „nicht mehr gegeben“ sei. Der Schweizer hatte geplant, mithilfe einer Tochtergesellschaft Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. Dafür erhielt er deutlichen Gegenwind – und verwarf die Pläne wieder.
Simon Åström, der Vorsitzende des SvFF, sagte in der Stellungnahme des Verbands: „Der Fußball soll von Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und der Achtung demokratischer Prinzipien geprägt sein. Wenn wir nicht mehr erkennen, dass dies die Führung durchdringt, müssen wir handeln.“
Schweiz wartet ab, Unterstützung aus Asien
Damit reiht sich Schweden in eine bisher kleine Gruppe von Verbänden ein, die Infantino das Vertrauen entzogen haben. Am Montag teilten bereits die Fußballverbände von Wales, England und Serbien mit, den 56-Jährigen bei der anstehenden Wahl im März 2027 in Marokko nicht mehr wählen zu wollen.
Der Schweizer Fußballverband will eine finale Entscheidung noch vorbehaltlich eines Gesprächs abwarten. Aus Asien erhielt Infantino am Wochenende derweil von mehreren Nationen Unterstützung, nachdem es erste Rücktrittforderungen gegeben hatte.














