Kletterunglück im Kleinwalsertal
18-Jähriger stürzt an Steilwand in die Tiefe
Aktualisiert am 01.08.2026 – 12:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein deutscher Urlauber verliert am Standplatz das Gleichgewicht und fällt rücklings in die Tiefe – seine Seilpartnerin hatte ihn nicht gesichert. Erst der Knoten am Seilende stoppt den Sturz kurz vor dem Boden.
Ein 18-jähriger deutscher Urlauber ist am Freitag, dem 31. Juli 2026, bei einer geführten Klettertour im Klettergarten Spullerplatte in Dalaas schwer verletzt worden. Er stürzte rund 10 bis 15 Meter über eine nahezu senkrechte Felswand – gestoppt erst durch den Sicherungsknoten am Seilende, kurz vor dem Boden.
Der junge Mann war mit einer gleichaltrigen Begleiterin und einem Bergführer unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Beide hatten die Tour gebucht und vor dem Einstieg Übungen zur Seilsicherung absolviert. Laut der Polizei waren sie Neulinge beim Klettern.
Unfall beim Klettern: 18-Jähriger schlägt auf Boden auf
Das Unglück ereignete sich am Standplatz zwischen der ersten und zweiten Seillänge. Dort hängte der 18-Jährige seine Selbstsicherung aus, verlor das Gleichgewicht und kippte rücklings ins Seil. Seine Seilpartnerin hatte ihn in diesem Moment nicht gesichert – er stürzte in die Tiefe.
Beim Klettern ist es Aufgabe des Nachsteigers, das Seil stramm zu halten, damit der Vorsteiger im Fehlerfall nicht weit fällt. Fehlt diese Sicherung, kann ein Sturz bis zum Seilende erfolgen. Der Knoten dort bremste den Fall knapp über dem Boden. Wegen der Seildehnung schlug der 18-Jährige dennoch auf dem Boden auf.
Der Bergführer stieg sofort zum Verletzten ab und leistete Erste Hilfe. Der Notarzthubschrauber barg den Schwerverletzten per Tau und flog ihn in den Schockraum des Landeskrankenhauses Feldkirch.














