ZDF-Kultserie
Erst „Tatort“, jetzt Chefin: Diese Frau mischt „München Mord“ auf
27.07.2026 – 03:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Wechsel bei „München Mord“: Eine bekannte Kabarettistin wird neue Chefin des ZDF-Teams. Über ihre Figur heißt es rätselhaft: Aus ihr wird niemand schlau.
Auf der Kabarettbühne ist sie für ihren „bayerischen Grant“ bekannt – nun ermittelt Eva Karl Faltermeier: Die 43-Jährige steigt bei der ZDF-Krimireihe „München Mord“ ein und wird dort als Kriminaloberrätin die neue Chefin des Ermittlerteams. Das sagte die Kabarettistin, Autorin und Schauspielerin dem „Münchner Merkur“ und der „tz“. Zwei Folgen seien bereits gedreht.
„Es ist natürlich eine wahnsinnige Ehre, in so eine spitzenmäßige Serie einsteigen zu dürfen“, sagte die gebürtige Regensburgerin der Mediengruppe (Montagausgabe). Die gebürtige Regensburgerin folgt auf Christoph Süß, der sich von seiner Rolle des Kriminaloberrats Helmut Zangel aus privaten Gründen verabschiedet hatte.
Ganz neu its Eva Karl Faltermeie im Krimi-Geschäft aber nicht
Als Kriminaloberrätin Dr. Linda Hösl ist Faltermeier die neue Vorgesetzte der Ermittler Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier). Über ihre Rolle sagte sie: „Frau Dr. Hösl ist alles: dynamische Karrieristin, eine Oberpfälzerin, eine Kumpelin und eine strenge Vorgesetzte. Richtig schlau wird noch niemand aus ihr.“
Ganz neu ist das Krimifach für die Künstlerin nicht: Erst im Frühjahr stand sie für den Münchner „Tatort“ vor der Kamera, wo sie in „Unvergänglich – Teil 1“ eine Gerichtsmedizinerin verkörperte. Ihren Weg zur Schauspielerei nahm Faltermeier über Umwege. Bevor sie sich einen Namen als Solokabarettistin machte, hatte sie ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert und einige Jahre in Redaktionen gearbeitet, ehe sie ab 2018 auf der Bühne durchstartete. Heute moderiert sie im BR Fernsehen auch ihre eigene Talksendung und wurde für ihr künstlerisches Schaffen bereits mehrfach geehrt.
Die erste Folge soll dem Bericht zufolge am 22. August laufen. Der nächste Dreh sei für den Herbst geplant, sagte Produzent Sven Burgemeister. Über Faltermeier sagte er: „Obwohl sie hauptberuflich eher Solokünstlerin ist, will sie sich entwickeln und Teamplayer sein, sie will probieren und sich im Schauspiel stärker fordern.“















