Von Lena Roche
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Am Samstagabend raste ein Auto in eine Menschenmenge, die anlässlich der Berliner Christopher Street Day Pride-Veranstaltung feierte, wobei eine Person getötet und mindestens 16 weitere verletzt wurden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr. Drei Menschen befinden sich weiterhin in lebensbedrohlichem Zustand.
Ersten Informationen zufolge fuhr ein Fahrzeug auf der Lennéstraße in eine Menschenmenge. Anschließend kollidierte das Auto mit einem Baum, bevor dem Tatverdächtigen offenbar die Flucht gelang.
Die Berliner Polizei gab inzwischen bekannt, dass sie einen Verdächtigen identifiziert habe, der „der Polizei bekannt“ sei und „vermutlich mit islamistischen Kreisen in Verbindung steht“.
Die Polizei hat ein Foto des Verdächtigen veröffentlicht und nennt ihn den 21-jährigen Abdul B.
Sie warnten die Menschen davor, sich ihm zu nähern, da er „bewaffnet und gefährlich“ sein könnte.
„Was für eine verabscheuungswürdige Tat in Berlin“, schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz in einer in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung.
„Hunderttausende Menschen aus aller Welt feierten friedlich den Christopher Street Day. Sie wollten, dass wir einander mit Freundlichkeit und Toleranz behandeln“, sagte er. „Das ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft.“
Die Pride-Parade wurde nach dem Vorfall abgesagt.














