Nach Anschlag in Berlin
Ricarda Lang: „Das tut so verdammt weh“
26.07.2026 – 09:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim Christopher Street Day in Berlin ist es am Samstagabend zu einem Anschlag gekommen. Politikerin Ricarda Lang äußert sich nun zum Geschehen.
Am Samstag fand in Berlin der CSD statt. Hunderttausende Menschen feierten mit Regenbogenfahnen und erinnerten an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen. Gegen 22 Uhr wurden die Feierlichkeiten von einem Vorfall unterbrochen. Im Bereich des Tiergartens fuhr ein Auto in die Menschenmenge und verletzte mehrere Menschen, eine Person starb. Ricarda Lang meldete sich am Sonntagmorgen zu dem Anschlag und teilte ihre Gedanken zu der Tat mit.
„Mein Herz tut so weh“, schrieb die Grünen-Politikerin. „Ein Tag, der queeren Menschen Sicherheit geben soll, endet mit Gewalt.“ Sie war am gestrigen Abend früh schlafen gegangen und sei dann „zu diesem Horror aufgewacht“. „Das tut so verdammt weh.“
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Gleichzeitig sprach sie die Menschen an, die nun Angst haben: „Ihr seid nicht allein“, schrieb sie. „Wir dürfen die Angst nicht gewinnen lassen. Niemals.“ Lang reiht sich ein in eine Riege von mehreren Promis, die sich bereits zu der Todesfahrt geäußert haben.
Sarah Connor, die kurz vorher ein Konzert am Brandenburger Tor gegeben hatte, meldete sich noch am Samstagabend. „Mir fehlen die Worte. Ich finde es furchtbar“, sagt die Sängerin. „Mein Beileid allen Angehörigen der Verletzten und des Verunglückten.“ Ihr Video beendet sie mit einem Aufruf: „Umso mehr Grund, laut zu sein und laut zu bleiben.“
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