„Thomas ist nicht mein Feind“
Dieter Bohlen wünscht sich ein Modern-Talking-Comeback
17.07.2026 – 07:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwischen Dieter Bohlen und Thomas Anders könnte sich etwas verändern. Neue Überlegungen des Produzenten wecken Spekulationen über eine gemeinsame Zukunft.
Diese Idee dürfte viele Fans überraschen. DSDS-Juror Dieter Bohlen kann sich vorstellen, Modern Talking noch einmal gemeinsam mit Thomas Anders auf die Bühne zu bringen. Im Gespräch mit „Bild“ hat sich der 72-Jährige überraschend versöhnlich gezeigt.
Mit Blick auf den jahrelangen Streit zwischen ihm und seinem einstigen Bandkollegen sagte er: „Ich finde es Kinderkacke, wenn man seit vielen Jahren wegen irgendwas, was Thomas mal gemacht hat oder was ich gemacht habe, nicht zumindest mal darüber nachdenkt, unseren gemeinsamen Erfolg noch mal aufleben zu lassen.“ Auch persönlich schlägt Bohlen ungewohnt milde Töne an. „Thomas ist ja nicht mein Feind. Ich laufe ja nicht mit Hass im Bauch seit Jahren rum.“ Das sei schon lange verflogen.

Auslöser für das Umdenken seien mehrere Anfragen zu Modern Talking gewesen. Nach Angaben Bohlens habe der Konzertveranstalter Live Nation Interesse an weltweit zehn Konzerten bekundet. Außerdem sei über ein Musical und eine Dokumentation gesprochen worden. „Da habe ich mir überlegt: Warum sagt man bei so was eigentlich immer Nein?“
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„Jetzt liegt der Ball bei ihm“
Für Bohlen wäre ein gemeinsames Projekt vor allem ein Geschenk an die Fans. Seine Botschaft an Anders formulierte er deutlich: „Ich empfinde den Gedanken als super. Thomas weiß das auch. Jetzt liegt der Ball bei ihm. Meine Hand ist ausgestreckt.“
Bohlen suchte wohl bereits Kontakt zu Anders: „Nicht ich allein bin Modern Talking. Wir beide sind Modern Talking. Deswegen habe ich Thomas gefragt, ob wir nicht wieder was gemeinsam machen wollen.“ Zudem betonte er: „Wenn wir ein gutes Gespräch hätten, könnte ich mir auch vorstellen, dass ich ihn in den Arm nehmen würde.“














