A555 bei Köln
Tödlicher Lamborghini-Unfall: Ermittlungen wegen Autorennen
14.07.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Der tödliche Unfall mit einem Lamborghini Revuelto auf der A555 bei Köln gibt den Ermittlern Rätsel auf. Erste Hinweise deuten auf ein illegales Sportwagenrennen hin.
Mehr als 350 km/h bringt der Lamborghini Revuelto auf die Straße, weltweit gibt es nicht einmal 10.000 Exemplare des Edel-Sportwagens. Am vergangenen Donnerstag ist ein 32 Jahre alter Mann mit einem dieser Exemplare auf der A555 bei Köln tödlich verunglückt. Sein Beifahrer (33) wurde schwer verletzt. Der 1015-PS-starke Sportwagen wurde vollständig zerstört.
Noch ist völlig unklar, warum der Lamborghini Revuelto am Abend gegen 22 Uhr die rechte Leitplanke der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Bornheim und Wesseling durchbrach. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, die Fahrbahn ein Trümmerfeld. Die Ermittlungen der Kölner Polizei laufen.
Lamborghini-Unfall bei Köln: Revuelto fährt bis zu 350 km/h schnell
Am Montag gab es keinen konkreten Hinweis zur Unfallursache. Ein Polizeisprecher sagte der Kölner Redaktion von t-online: „Die Ermittlungen laufen weiter in verschiedene Richtungen. Dabei wird auch der Verdacht eines illegalen Autorennens geprüft.“ Konkrete Hinweise darauf hätten sich allerdings bislang nicht ergeben, so der Sprecher weiter.
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Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Fahrer kurz vor dem Unfall mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Kurz vor der Unfallstelle gilt noch Tempo 120, danach ist die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben. „Wie schnell der Unfallwagen beim Aufprall war, lässt sich noch nicht sagen“, berichtete ein Polizeisprecher weiter.
Illegales Autorennen? Polizei ermittelt nach tödlichem Lamborghini-Crash
In den kommenden Tagen sollen mögliche Daten, die vom Fahrzeug kurz vor dem Unfall aufgezeichnet wurden, ausgewertet werden. Dann soll möglicherweise nicht nur feststehen, wie schnell der Lamborghini wirklich unterwegs war, sondern warum er auch von der Fahrbahn abgekommen ist. Derzeit gehen die Beamten von einem Alleinunfall aus.
Auf der A555 bei Köln hatten sich in der Vergangenheit mehrere schwere Unfälle ereignet. Darunter auch ein tödlicher Unfall, in den zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln verwickelt waren. Bei dem Zusammenstoß starben eine Mutter und ihre Tochter. Dieser ereignete sich allerdings auf der Fahrspur in entgegengesetzter Richtung. Die beiden Männer wurden vor Kurzem am Landgericht Köln zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.














