Nach zwei Monaten E-Auto-Prämie
Diese Marken kassieren bisher die meisten Zuschüsse
Aktualisiert am 18.07.2026 – 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit knapp zwei Monaten gibt es wieder eine staatliche Förderung, um das Geschäft mit Elektroautos in Deutschland anzukurbeln. Wie viel Geld floss schon – und welche Marken profitierten zum Start?
Über die neuen staatlichen Kaufprämien für Elektroautos wurden bis 30. Juni insgesamt 53,9 Millionen Euro ausgegeben, wie das Bundesumweltministerium auf eine Frage aus der Grünen-Fraktion antwortete. Das Förderprogramm umfasst bis zu drei Milliarden Euro. Bei den knapp 54 Millionen Euro handele es sich um die bewilligten Anträge seit dem Start des Antragsportals am 19. Mai und bilde zunächst nur eine Momentaufnahme ab.
Diese Modelle profitieren am meisten
Die meisten bewilligten „Förderfälle“ nach Marken gab es laut Ministerium bis Ende Juni für E-Autos von Tesla mit 2.086 Fahrzeugen, gefolgt von Skoda mit 1.197 und Renault mit 784 Fahrzeugen. Nach Auto-Konzernen betrachtet, lag Volkswagen mit 2.720 Fahrzeugen der Marken Audi, Cupra/Seat, Porsche, Skoda und VW an der Spitze. Es folgten Stellantis mit 2.278 Wagen der Marken Citroen, DS, Fiat, Jeep, Leapmotor, Opel und Peugeot sowie Tesla mit 2.086.
Hohe Marktdynamik mit neuen Modellen
Das Ministerium betonte mit Blick auf die Zahlen, wegen des noch kurzen Förderzeitraums und der hohen Marktdynamik mit fortlaufenden Einführungen neuer Modelle ließen sich daraus noch keine belastbaren Rückschlüsse auf die Verteilung der Förderung über die Gesamtlaufzeit des Programms ziehen.
Das Programm der schwarz-roten Bundesregierung fördert Kauf und Leasing von Elektroautos, bestimmter Plug-in-Hybride, die mit Strom und Kraftstoff fahren, sowie E-Autos mit „Reichweitenverlängerern“. Voraussetzung ist eine Neuzulassung seit 1. Januar 2026. Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro ausmachen. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge reichen.
