November 4, 2026 2:12 a.m. CET

Bis zu 50 Grad

In weiteren EU-Staaten: Supermärkte gehackt

Aktualisiert am 02.11.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Kühltruhen in einem Supermarkt (Symbolbild): Auch in Schweden und Belgien gab es eine Attacke auf Supermärkte. (Quelle: IMAGO/Martin Wagner/imago)

Bereits im Oktober gab es einen Cyberangriff auf Supermärkte in Frankreich. Jetzt werden aus weiteren Ländern Angriffe gemeldet.

Supermärkte in Belgien, Schweden, Luxemburg und Estland sind in der Nacht zum Montag Opfer von Cyberattacken geworden. Das berichten Medien aus den jeweiligen Ländern. Demnach haben die unbekannten Täter bei den Attacken die Kühlsysteme der Läden so manipuliert, dass sie ausfielen oder sogar auf Temperaturen von bis zu 50 Grad heizten. In den betroffenen Ländern mussten verdorbene Lebensmittel entsorgt werden.

Das genaue Ausmaß der Attacken ist noch nicht bekannt. Belgische Medien berichten, dass im gesamten Land Supermärkte von verschiedenen Ketten angegriffen worden seien. Auch im Nachbarland Luxemburg wurden laut Medienberichten mehrere Filialen attackiert.

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In Schweden berichten die Medien Ähnliches. Die schwedische Supermarktkette ICA bestätigte auf Facebook, dass sie Opfer eines Angriffs geworden sei. Für Estland berichtet ERR von einem betroffenen Laden.

Cyberattacke auf Supermärkte: Ketten in Frankreich betroffen

Anfang Oktober gab es in Frankreich eine ähnliche Attacke. In mehr als hundert Supermärkten wurden die Kühlsysteme manipuliert – damals hieß es, dass den Läden so ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein könnte.

Der CEO des Kühlanlageninstallateurs Sabcobel, Stephan Moelans, erklärte der Nachrichtenagentur Belga, dass etwa 20 verschiedene Anlagen attackiert worden seien. Die Täter sollen eine ähnliche Lücke wie bei den Angriffen in Frankreich ausgenutzt haben: Aus der Ferne wird das Abtausystem der Kühlanlagen gestartet – sie heizen sich so auf.

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