Oktober 18, 2026 7:11 p.m. CEST

Nach technischem Defekt

Mehr als hundert Personen per Hubschrauber von Alpenberg evakuiert


Aktualisiert am 17.10.2026 – 16:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Seilbahn am Titlis (Archivbild): Zwischenzeitlich gab es bei der Fahrt vom Gipfel Probleme. (Quelle: IMAGO/Anton Geisser/imago)

Der Titlis ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Schweiz. Durch einen technischen Defekt wird der Berg in den Alpen kurzzeitig zur Falle.

Mehr als hundert Personen sind am Samstagnachmittag per Hubschrauber von dem Schweizer Alpenberg Titlis evakuiert worden. Das bestätigte ein Sprecher der Titlis Bergbahn t-online. Zunächst hatte das Schweizer Nachrichtenportal „20 Minuten“ berichtet.

Grund für den Helikoptereinsatz sei ein technischer Defekt der Pendelbahn gewesen, die den Berggipfel und die Orte Gerschnialp, Trübsee und Stand normalerweise verbindet. Wie der Sprecher erklärte, befanden sich zu dem Zeitpunkt etwa 200 Personen auf dem Alpengipfel – die Bahn sei zu diesem Zeitpunkt leer gewesen.

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Der Vorfall ereignete sich laut dem Sprecher kurz nach 12 Uhr. Bis der Betrieb der Pendelbahn wieder nach Plan lief, seien etwa 120 Personen per Hubschrauber ausgeflogen worden. Die restlichen 80 Personen sollen den Gipfel im weiteren Verlauf des Nachmittags wie gewöhnlich per Bahn verlassen.

Alpen-Evakuierung: Hubschrauberflug nur bei guter Sicht möglich

Laut dem Sprecher hat ein „elektronischer Defekt“ zu dem Ausfall der Bahn geführt. Normalerweise seien auf der Strecke zwei Bahnen unterwegs – da eine der Pendelbahnen aktuell gewartet werde, sei es aber nicht möglich gewesen, auf den anderen Zug auszuweichen.

Der Berg Titlis liegt an der Grenze der Kantone Obwalden, Bern und Nidwalden. Er gilt als beliebtes Ausflugsziel, die Seilbahn hält neben der Gipfelstation auch an den Orten Gerschnialp, Stand und Trübsee.

Der Berg ist 3.238 Meter hoch.

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