September 16, 2026 8:35 a.m. CEST

TV-Tipp

Dieser epische Sci-Fi-Klassiker aus den Achtzigern begeistert bis heute


Aktualisiert am 16.09.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 3 Min.

Michael J. Fox (li.) und Christopher Lloyd (re.): Die beiden Darsteller stehen in dieser Filmfortsetzung wieder gemeinsam vor der Kamera. (Quelle: IMAGO / Allstar)

Fliegende Autos, Hoverboards und selbstschnürende Schuhe: Mit dieser Sci-Fi-Fortsetzung entwarf Robert Zemeckis ein Stück Popkultur. Noch heute wirkt der Film von 1989 nach. Denn der zweite Teil der Zeitreise-Reihe hat weit mehr zu bieten als nur kuriose Zukunftsvisionen.

Die Achtziger waren das Jahrzehnt der großen Hollywood-Blockbuster. Abenteuer, Action und Science-Fiction lockten das Publikum ins Kino. Erfolgreiche Filme wurden immer häufiger mit Fortsetzungen wiederbelebt. Berühmte Beispiele sind „Das Imperium schlägt zurück“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und „Aliens – Die Rückkehr“. „Zurück in die Zukunft II“ setzte diesen Trend fort. Der Film startete im November 1989 in den USA und spielte weltweit knapp 332 Millionen Dollar ein.

Den Grundstein dafür hatte „Zurück in die Zukunft“ 1985 schon gelegt. Der erste Film entwickelte sich zum größten Kinohit des Jahres in den USA und spielte weltweit fast 400 Millionen Dollar ein. Dabei war diese Fortsetzung ursprünglich gar nicht geplant. Aus einem einzelnen Kinohit wurde so durch einen Scherz eine der bekanntesten Science-Fiction-Reihen der Filmgeschichte.

Darum geht es in „Zurück in die Zukunft II“

Die Handlung setzt unmittelbar nach dem ersten Teil von „Zurück in die Zukunft“ ein. Kaum ist Marty McFly (Michael J. Fox) wieder im Jahr 1985 angekommen, taucht Doc Brown (Christopher Lloyd) mit dem DeLorean auf. Dieses Mal führt die Reise ins Jahr 2015. Dort soll Marty verhindern, dass sein zukünftiger Sohn Marty McFly Jr. (Michael J. Fox) eine folgenschwere Entscheidung trifft.

Gemeinsam mit seiner Freundin Jennifer Parker (Elisabeth Shue) steigt Marty in die Zeitmaschine und landet in einer Zukunft voller fliegender Autos, Hoverboards und technischer Spielereien. Doch ein zunächst harmlos wirkender Einfall von Marty setzt Ereignisse in Gang, deren Folgen er nicht absehen kann. Denn als Marty und Doc Brown schließlich nach 1985 zurückkehren, ist plötzlich nichts mehr so, wie sie es kennen.

Hill Valley hat sich in einen düsteren und gefährlichen Ort verwandelt. Und ausgerechnet Martys alter Widersacher Biff Tannen (Thomas F. Wilson) ist zu einem mächtigen Mann aufgestiegen. Marty und Doc müssen nun herausfinden, was während ihrer Zeitreise schiefgelaufen ist und vor allem wie sie den Lauf der Geschichte wieder korrigieren können.

Das macht den Film sehenswert

Sehenswert ist „Zurück in die Zukunft II“ vor allem deshalb, weil sich die Fortsetzung nicht damit begnügt, das Erfolgsrezept des Vorgängers einfach zu wiederholen. Robert Zemeckis spielt deutlich stärker mit den Möglichkeiten einer Zeitreise. Er lässt verschiedene Zeitlinien und Ereignisse ineinandergreifen. Besonders clever wird es, wenn Szenen aus dem ersten Film plötzlich aus einer völlig neuen Perspektive beleuchtet werden.

Trotz der komplexeren Handlung bleibt das hohe Tempo erhalten. Dazu kommen der Humor, die Chemie zwischen Marty McFly (Michael J. Fox) und Doc Brown (Christopher Lloyd) sowie zahlreiche Ideen, die längst Teil der Popkultur geworden sind – allen voran das Hoverboard. Auf IMDb erreicht „Zurück in die Zukunft II“ aktuell 7,8 von 10 Sternen. Beim Bewertungsportal „RottenTomatoes“ hat der Film bei Zuschauern 86 Prozent positive Resonanz. Gerade die Mischung aus rasantem Abenteuer, Science-Fiction und verspielten Ideen macht „Zurück in die Zukunft II“ damit auch Jahrzehnte nach seinem Kinostart zu einem Film, bei dem sich das Wiederentdecken lohnt.

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