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Top-Banker Bao Fan “kooperiert” mit den Behörden

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In China verschwinden seit einigen Jahren immer wieder einflussreiche Geschäftsleute. Die meisten von ihnen tauchen später wieder auf – wie Bao Fan, der zwei Wochen vermisst wurde. Nach Angaben seiner Firma, der Investmentbank China Renaissance, arbeitet er nun mit den Behörden zusammen.

Der seit fast zwei Wochen vermisste chinesische Milliardär Bao Fan “kooperiert” nach Angaben seines Unternehmens aktuell in einer Untersuchung mit den Behörden. Die in der Sonderverwaltungszone Hongkong ansässige Investmentbank China Renaissance teilte mit, sie habe erfahren, dass Bao “derzeit in einer Untersuchung kooperiert, die von bestimmten Behörden in Festlandchina vorgenommen wird”.

Die Bank äußerte sich nicht zum Inhalt der Untersuchung. Sie kündigte aber an, sie werde ihrerseits “ordnungsgemäß” mit den Behörden kooperieren und “bei jeglicher ihrer gesetzmäßigen Anfragen helfen”, sollten solche gestellt werden.

Die Bank hatte am 17. Februar mitgeteilt, ihr sei es nicht gelungen, Bao “zu kontaktieren”. Nach der Veröffentlichung der Erklärung stürzte der Aktienkurs von China Renaissance zeitweise um bis zu 50 Prozent ab. Bao hatte mit seiner Bank zur Gründung einer Reihe von Internet-Startups in China beigetragen, darunter der führenden E-Commerce-Firma JD.com.

In den vergangenen Jahren waren in China wiederholt Investoren ins Visier der Behörden geraten. So wurde 2017 der chinesisch-kanadische Geschäftsmann Xiao Jianhua festgenommen. Er wurde im August 2022 wegen Korruption zu 13 Jahren Haft verurteilt. Berichten zufolge war Xiao in Hongkong von Pekinger Polizisten in Zivil festgenommen worden.

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