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Der Anfang vom Ende des billigen Geldes?: US-Notenbank gibt Startschuss zum Herunterfahren der Krisenhilfen – Wirtschaft

Die US-Notenbank leitet angesichts hoher Inflation und soliden Wirtschaftswachstums den Ausstieg aus ihren enormen Hilfsprogrammen zur Bewältigung der Corona-Krise ein. Die Federal Reserve (Fed) kündigte am Mittwoch eine Reduzierung ihrer konjunkturstützenden Wertpapierkäufe im derzeitigen Volumen von 120 Milliarden Dollar pro Monat um 15 Milliarden Dollar für November an.

Mit dem Programm pumpt die Fed zusätzliches Geld in die Finanzmärkte, um die Kreditzinsen niedrig zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Am Leitzins, der in der extrem niedrigen Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent liegt, ändert sich aber vorerst nichts.

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Die geldpolitischen Entscheidungen waren an den Finanzmärkten so erwartet worden, die Fed hatte Anleger entsprechend vorbereitet. Notenbankchef Jerome Powell wollte die Beschlüsse am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz erläutern.

Die US-Börsen reagierten am Mittwoch positiv auf die Beschlüsse der US-Notenbank. Der Dow Jones Industrial drehte ins Plus und erreichte einmal mehr Rekordniveau, nachdem die Währungshüter bekannt gegeben hatten, dass sie demnächst wie erwartet mit der Reduzierung ihrer Wertpapierkäufe beginnen. Über die Ziellinie ging das New Yorker Kursbarometer 0,29 Prozent höher bei 36 157,58 Punkten.

Der S&P 500 ließ auch einen weiteren Rekord folgen, er schaffte es mit 4660,57 Zählern mit 0,65 Prozent ins Plus. Der Nasdaq 100 hatte früh schon eine Bestmarke gesetzt und schaffte es dann im Verlauf erstmals über die Marke von 16 000 Punkten. Aus dem Handel ging der technologielastige Auswahlindex 1,08 Prozent im Plus mit 16 144,50 Punkten. Im wachstumsträchtigen Tech-Sektor kam es besonders gut an, dass die Fed die Erwartungen „nur“ erfüllte und die Geldpolitik nicht darüber hinaus straffte. (dpa)

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