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Tipps für Kauf und Verzehr

Sind Tütensuppen gesund oder doch ungesund?

t-online, Juliane Hexelschneider


Aktualisiert am 25.09.2025 – 07:30 UhrLesedauer: 3 Min.

Tütensuppen: Achten Sie auf die angegebenen Zusatzstoffe, wenn Sie Fertigsuppen kaufen. (Quelle: margouillatphotos/getty-images-bilder)

Wenn es zu Mittag schnell gehen muss, greifen viele schon mal zu einer Tütensuppe. Doch ist diese Mahlzeit auch gesund? Wir sagen es Ihnen.

Egal, ob Sie im Homeoffice arbeiten oder unterwegs sind, ob Sie auf Reisen im Hotel oder im Büro eine schnelle Mahlzeit brauchen: Tütensuppen locken mit einfacher Zubereitung und vielen Möglichkeiten in puncto Geschmack. Oftmals reicht die Zugabe von heißem Wasser und schon steht die fertige Mahlzeit verzehrfertig auf dem Tisch.

Viele Hersteller werben mit gesunden Zutaten und dem Hinweis „kein Zusatz von Geschmacksverstärkern“, um dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein vieler Verbraucher und Verbraucherinnen gerecht zu werden. Stimmt das wirklich?

Fakt ist, Tütensuppe ist bequem. Aber klar ist auch: Tütensuppen, egal womit der Hersteller wirbt, sind keine frischen Produkte, sie sind „Convenience Food“. Convenience ist das englische Wort für Bequemlichkeit. Hierzulande bezeichnet man mit dem Begriff all jene Lebensmittel, die tischfertig vorbereitet wurden, sodass sie die Arbeit in der Küche erleichtern oder sogar weitgehend ersetzen. Tütensuppen sind schon eine fertige Mahlzeit.

Tütensuppen können in Maßen gegessen werden, so wie es für viele Lebensmittel eine gute Regel ist. Die Gründe sind im Folgenden näher aufgeführt.

Als Convenience Food können die Suppen künstliche Zusatzstoffe und viel Salz enthalten, haben gewöhnlich aber kaum Vitamine mehr. Das macht sie deshalb nicht unbedingt ungesund.

Doch das Salz ist oftmals nicht nur als „Salz“ in der Zutatenliste deklariert. Oft steckt auch hinter den Begriffen Kaliumchlorid oder Natriumchlorid Salz. Am besten ist es, auf der Nährwerttabelle nach dem Salzgehalt der Tütensuppe zu schauen.

Kaum zu glauben, aber Tütensuppen enthalten häufig mehr Zucker, als viele denken. Selten ist „Zucker“ auf der Zutatenliste angegeben. Häufig versteckt sich die Süße in Zusatzstoffen wie Dextrose, Glukosesirup oder Laktose. Am besten ist es daher, wie beim Salzgehalt auf die Angaben in der Nährwerttabelle zu achten.

Was die Zusatzstoffe betrifft, so sollten Sie vor allem Produkte wählen, die auf Geschmacksverstärker wie Glutamat (auch bekannt unter den Begriffen Mononatriumglutamat, Glutaminsäure, Magnesiumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat – beziehungsweise die E-Nummern 620 bis 625) verzichten. Allerdings verbergen sich hinter den Begriffen Hefeextrakt, Hefeflocken, Hefeextraktpulver, Sojaprotein, Sojasoße, Sojaextrakt ebenfalls Geschmacksverstärker.

Mit diesen Tipps können Sie aus Ihrer Tütensuppe eine gesündere Mahlzeit machen:

Sich eine Tütensuppe zu erhitzen, ist also nicht automatisch mit ungesunder Ernährung gleichzusetzen. Es gibt gute Möglichkeiten, sie im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gesünder zu gestalten. Dennoch kann eine Tütensuppe natürlich nie mit einer frischen, selbst gemachten Suppe mithalten, was die Nährstoffe und Vitamine betrifft.

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