Haltung, Kosten und Co.
Das sollten Sie wissen, bevor Sie sich eine Katze anschaffen
11.09.2025 – 15:18 UhrLesedauer: 3 Min.
Bevor man sich eine Katze anschafft, sollte man die zeitlichen und finanziellen Anforderungen sorgfältig abwägen. Das sollten künftige Katzenhalter wissen.
Für viele Menschen sind Katzen, Hunde und Kaninchen richtige Familienmitglieder, die Freude bringen und Trost spenden. Im Jahr 2024 lebten knapp 34 Millionen Haustiere in deutschen Haushalten. Besonders in den Pandemiejahren entschieden sich viele für einen felligen Begleiter.
Andererseits sind viele Tierheime am Limit. Die Gründe, aus denen Menschen ihre Haustiere abgeben, sind vielfältig: Alter, Krankheit – und nicht selten auch Überforderung. Deshalb ist es umso wichtiger, sich eingehend zu informieren, bevor man sich ein Tier anschafft.
Katzen gelten im Allgemeinen als pflegeleichter als Hunde. Sie müssen nicht mehrmals täglich Gassi gehen und können auch gut alleine bleiben, wenn Herrchen und Frauchen bei der Arbeit sind. Trotzdem sind sie nicht komplett anspruchslos und erfordern auch Zeit und Geld.
Die erste Frage, die sich zukünftige Katzenhalter stellen sollten, lautet daher: Habe ich genug Zeit und Geld, um mich um eine Katze zu kümmern? Wie viel eine Katze im Laufe ihres Lebens kostet, ist individuell unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren wie Rasse und Gesundheit ab. Aber man kann grob schätzen.
Eine normale Hauskatze ohne Papiere ist zumindest bei der Anschaffung am günstigsten, oft wird sie sogar kostenlos abgegeben. Seriöse Verkäufer oder Tierheime verlangen jedoch eine Schutzgebühr zwischen 50 und 250 Euro. Rassekatzen sind in der Regel deutlich teurer und können mitunter mehrere Tausend Euro kosten.
Wenn Sie sich dazu entschieden haben, eine Katze aufzunehmen, müssen Sie sich um die Ausstattung kümmern, zu der beispielsweise Näpfe, eine Katzentoilette und ein Kratzbaum gehören. Hinzu kommen die Kosten für Futter und Tierarztbesuche, die im Laufe des Katzenlebens zusammenkommen.
Katzen brauchen Beschäftigung. Es reicht nicht aus, ihnen lediglich einen Kratzbaum und ein paar Spielzeuge zur Verfügung zu stellen. Viele Katzen fordern regelmäßige Spiel- und Streicheleinheiten aktiv ein. Als Besitzer sollten Sie genügend Zeit haben, darauf einzugehen.
Je nach Rasse kommt ein gewisser Pflegeaufwand hinzu. Langhaarige Katzen müssen beispielsweise regelmäßig gebürstet werden, um die Bildung schmerzhafter Fellknoten zu vermeiden. Aber auch kurzhaarige Katzen können besonders zu Fellwechselzeiten stark haaren, weshalb auch sie gebürstet werden müssen.
