September 8, 2026 10:01 p.m. CEST

Umfassendere separate Versicherungen sind hingegen etwas teurer, je nach Versicherungssumme. Für eine Anlage bis 30.000 Euro liegen die Kosten bei etwa 90 Euro jährlich, für Anlagen bis 50.000 Euro bei rund 150 bis 200 Euro.

Eine professionelle Beratung kann helfen, die passende Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Das gilt sowohl für die Wärmepumpe selbst als auch für die Versicherung.

Nicht alle Schäden sind versicherbar. Normale Abnutzung und Verschleiß fallen grundsätzlich nicht unter den Versicherungsschutz. Vorsätzliche Beschädigungen durch den Versicherungsnehmer sind ebenfalls ausgeschlossen. Auch Schäden durch unterlassene Wartung übernimmt keine Versicherung, hier liegt die Verantwortung beim Besitzer.

Wärmepumpenbesitzer haften außerdem für alle Schäden, die ihre Anlage verursacht. Das können Personenschäden sein, wenn sich jemand an der Wärmepumpe verletzt, oder Sachschäden am Eigentum Dritter. Sollten keine Installations- oder Herstellungsfehler vorliegen, kann der Besitzer auch für Umweltschäden durch austretende Kältemittel haftbar gemacht werden. Diese Risiken deckt die private Haftpflichtversicherung ab.

Eine spezielle Wärmepumpenversicherung ist nicht für jeden nötig. Wer eine fest installierte Anlage hat, ist über die Wohngebäudeversicherung oft bereits ausreichend geschützt. Nur bei freistehenden Anlagen oder besonderen Risiken kann zusätzlicher Schutz sinnvoll sein.

Besitzer sollten zunächst die bestehende Versicherung prüfen und mit ihrem Versicherer sprechen. Oft reicht eine kleine Anpassung der Police aus. Wer sich für zusätzlichen Schutz entscheidet, sollte verschiedene Angebote vergleichen und auf das Kleingedruckte achten.

Die Kosten für eine Versicherung sind im Verhältnis zur Investition meist moderat. Wichtiger als der Preis ist jedoch, dass der Schutz zu den individuellen Bedürfnissen passt. Eine unabhängige Beratung kann dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Aktie.
Die mobile Version verlassen