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1. FC Köln

Nach Rückschlägen: Das hat der Verein mit Malek El Mala vor


21.07.2026 – 19:38 UhrLesedauer: 3 Min.

Malek El Mala im Trikot des 1. FC Köln: Der Bruder von Said El Mala erzielte beim ersten Profi-Testspiel einen Treffer – und will in der kommenden Spielzeit einen Sprung machen. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Der Traum von gemeinsamen Bundesligaspielen mit Said muss warten: Warum für Malek El Mala beim 1. FC Köln noch Geduld gefragt ist.

Dass sich der Name El Mala unter den Torschützen befindet, daran hat man sich beim 1. FC Köln inzwischen gewöhnt. Beim Testspielauftakt gegen Bezirksligist Rheinsüd Köln (5:0) war es am Samstag jedoch nicht Senkrechtstarter Said, der für die Geißböcke traf, sondern dessen älterer Bruder Malek.

Aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle half Malek El Mala, der eigentlich zum Kader der U21 zählt, bei den Profis aus – und er nutzte die Chance, um mit einem Tor auf sich aufmerksam zu machen. Chefcoach René Wagner ließ anschließend offen, ob der 21-jährige Stürmer nun sogar ein Kandidat für das Trainingslager in Kitzbühel (24. bis 31. Juli) sein könnte.

Malek El Mala nicht mehr im Profitraining des 1. FC Köln

Doch das Thema dürfte sich erledigt haben. Denn am Dienstagvormittag trainierten zwar wie schon in der ersten Vorbereitungswoche einige U21-Talente mit dem Profiteam, Malek El Mala war allerdings nicht mehr dabei. Sollte es in personeller Hinsicht keine Notwendigkeit geben, beispielsweise durch neue Ausfälle, bleibt es für Malek vorerst wohl bei einer Stippvisite im Bundesligakader.

Der Grund dafür ist mehr in El Malas Verletzungshistorie als im Potenzial zu finden. Malek wechselte im vergangenen Sommer gemeinsam mit Said zum FC, startete auch zusammen mit seinem hochveranlagten Bruder in die Vorbereitung. Doch er kam damals nicht nur von Drittligist Viktoria Köln, sondern auch aus einer längeren Zwangspause aufgrund eines doppelten Bänderrisses.

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So sollte Malek sukzessive über die U21 aufgebaut werden. Der Plan schien aufzugehen. Bei seinen ersten acht Startelfeinsätzen in der Regionalliga West traf der Angreifer beachtliche fünfmal. Das große Aber: Von November an fiel er wegen eines Muskelrisses für ein halbes Jahr aus.

Nun gilt es für die FC-Verantwortlichen erneut, bei Malek keinesfalls eine zu hohe Intensität zu riskieren. Als der 1,94-Meter-Hüne vor vier Wochen bei der U21 die Vorbereitung aufnahm, erklärte der Technische Direktor Lukas Berg: „Für den Moment ist das der Ort, an den Malek gehört. Er tut gut daran, sich hier fit zu machen.“ Beim Regionalligateam solle er sich „das Rüstzeug für Höheres holen“.

Sturmtalent Malek El Mala „gehört nicht in die Regionalliga“

Grundsätzlich zählt Malek El Mala zu den zahlreichen Talenten der Geißböcke, die für eine Leihe infrage kommen. Der Stürmer sei „ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicherlich nicht in die Regionalliga West gehört“, so Berg, der ankündigte: „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist.“

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