Juli 25, 2026 12:59 p.m. CEST

Fehde reicht schon Jahre zurück

„Vielleicht ein Rassist“: Trump schießt gegen Olympiasieger

25.07.2026 – 11:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump: Der US-Präsident stichelt gegen einen NBA-Profi. (Quelle: IMAGO/Camara Porter / AdMedia/imago)

Donald Trump bezeichnet LeBron James im Weißen Haus als möglichen Rassisten – ausgelöst durch eine Frage nach dem besten Basketballspieler aller Zeiten. Dahinter steckt eine Fehde, die schon Jahre zurückreicht.

US-Präsident Donald Trump hat eine abfällige Bemerkung in Richtung NBA-Star LeBron James gemacht. Im Weißen Haus sagte der Republikaner über den Sportler: „Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen.“ Warum er James Rassismus vorwirft, ließ er offen.

Gefragt worden war der 80-Jährige zuvor, ob James oder Michael Jordan der beste Basketballspieler der Geschichte sei. „Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage“, antwortete Trump und erklärte auch, warum er den früheren Star der Chicago Bulls präferiert. „Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele mit ihm Golf. Er ist ein wirklich netter Kerl.“

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James bezeichnete Trump einst als „Penner“

Die Abneigung zwischen Trump und James hat derweil eine Geschichte. James unterstützte bei den vergangenen drei Präsidentschaftswahlen jeweils Trumps demokratische Gegenkandidaten. 2017 bezeichnete er Trump als „Penner“ – im Streit um den abgesagten Besuch des damaligen NBA-Meisters Golden State Warriors im Weißen Haus.

LeBron James: Der 41-Jährige gilt als einer der besten Basketballer der Geschichte. (Quelle: IMAGO/CHRIS TORRES/imago)

Trump schoss 2018 auf X (damals noch Twitter) gegen James. „LeBron James wurde gerade von dem dümmsten Mann im Fernsehen, Don Lemon, interviewt“, schrieb der US-Präsident. „Er hat LeBron klug aussehen lassen, was gar nicht so einfach ist.“

James hatte am Samstag bekanntgegeben, seine 24. NBA-Saison für die Philadelphia 76ers zu bestreiten. Zuvor hatte er dreifache Olympiasieger acht Jahre für die LA Lakers gespielt.

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