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Sonya Kraus hadert nicht mit Krebserkrankung

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Sie muss sich beide Brüste abnehmen lassen und geht durch die Mühlen der Chemotherapie. Doch Sonya Kraus lässt sich vom Krebs die Lebensfreude nicht nehmen. Im Gegenteil: Sie versucht, der Erkrankung sogar positive Seiten abzutrotzen.

Im Februar geht Moderatorin Sonya Kraus mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass bei ihr ein hochaggressiver Tumor in der Brust entdeckt worden war. Den Kampf gegen den Krebs hat sie da bereits längst aufgenommen. So hatte sie sich nicht nur beide Brüste abnehmen lassen, sondern befand sich auch bereits inmitten einer Chemotherapie.

Seither lässt die 48-Jährige ihre Fans regelmäßig an den Schritten auf dem Weg zu ihrer Genesung teilhaben, etwa durch kontinuierliche Updates auf ihrer Instagram-Seite. Dabei scheute sich Kraus auch nicht, die Nebenwirkungen der Behandlung wie etwa den Haarverlust schonungslos offenzulegen.

Schließlich geht es Kraus um zwei ganz entscheidende Botschaften. Erstens: Jede und jeder sollte unbedingt zur Krebsvorsorge gehen. „Diese 20 Minuten können dein Leben retten“, wird die Moderatorin nicht müde zu betonen. Bei ihr sei es schließlich genau so gewesen. „Wäre ich nicht zum Routine-Check-up gegangen, würde ich vielleicht nicht mehr leben.“ Und zweitens: Egal, wie bescheiden die Umstände auch sein mögen – lass dir bloß nicht die Lebensfreude nehmen!

„Einfach dankbar“

So lässt sich Kraus von ihrer Erkrankung nicht unterkriegen. Im Gegenteil, wie sie nun im RTL-Interview am Rande einer Veranstaltung auf Mallorca einmal mehr beeindruckend unter Beweis stellt. „Die Situation ist so, wie sie ist. Man muss einfach das Beste daraus machen“, erklärt Kraus einerseits nüchtern. Andererseits versucht sie geradezu, sogar ihrer Erkrankung noch positive Seiten abzugewinnen.

„Ich würde jetzt nicht sagen, dass mir die Sonne aus dem ‚Punkt, Punkt‘ scheint“, räumt die Moderatorin zwar ein. „Aber ich bin einfach dankbar. Das rückt einem natürlich auch den Kopf zurecht. Man genießt so viele Dinge, die man normalerweise einfach übersieht“, fügt sie gleichwohl hinzu.

Die beste Medizin

So habe sie etwa gelernt, auch mal wieder „Nein“ zu Dingen zu sagen. Gleichzeitig habe sie die Krankheit dazu gebracht, noch einmal die ganze Lebenssituation zu überdenken und, falls nötig, positive Schlüsse daraus zu ziehen. „Das hört sich jetzt seltsam an. Aber es ist schon fast ein Geschenk“, sagt Kraus ohne jede Überheblichkeit. Schließlich schränkt sie zugleich ein: „Aber das sage ich auch aus der privilegierten Situation heraus, dass ich natürlich eine super Prognose habe.“

Wegen ihrer Erkrankung habe sie noch keine einzige Träne geweint, verrät Kraus gegenüber RTL. Und auch mit den Nebenwirkungen ihrer Chemotherapie will sie nicht hadern. „Es gibt ja keine Alternative. Deswegen ignoriere ich das lieber und fokussiere meinen Geist auf was Tolles, auf was, was mir Freude bringt, was mir Kraft bringt. Denn das ist auch die beste Medizin“, so Kraus, der man nur Vorbildcharakter attestieren und das Allerbeste bei der weiteren Genesung wünschen kann.

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